Heizölpreise steigen nach DOE Bestandsdaten und Fed Entscheidung

Gestern stiegen die Ölpreise nach den DOE Daten zu den US Ölbeständen. Gleichzeitig gab der Euro in Folge der Fed Entscheidung deutlich nach. Das trifft die aktuellen Heizölpreise doppelt und lässt sie deutlich steigen.

Die amerikanischen Ölbestandsdaten vom DOE (Department of Energy) zeigten den erwarteten Rückgang bei den Rohölbeständen. Etwas überraschend war jedoch der Bestandsabbau bei den Mitteldestillaten, also Heizöl und Diesel. Dieser war es auch, der die Ölpreise in die Höhe trieb.

Fraglich ist, ob der Rückgang bei Heizöl und Diesel durch eine gestiegene Nachfrage begründet ist. Das DOE selbst vermutet, dass einige Importe und Exporte wetterbedingt verschoben wurden. Das würde sich in der nächsten Woche wieder ausgleichen und der Blick auf den gesamten Monat sollte dann belegen, dass die Nachfrage insgesamt nicht auf dem jetzt anzunehmenden Niveau liegt.

Am Abend kam dann auch Bewegung an den Devisenmarkt. Die US-Notenbank Fed beschloss, die Anleihekäufe ab Januar um 10 Milliarden Dollar pro Monat zu reduzieren. In der Folge gewann der Dollar an Wert und der Euro gab entsprechend nach. Zu erwarten wären nun auch sinkende Ölpreise, da den Märkten weniger Geld zur Verfügung steht. Das wiederum könnte eine negativen Effekt auf das Wirtschaftswachstum und der damit einhergehenden Ölnachfrage haben.

Insgesamt erwarten wir nicht, dass die Öl- und Heizölpreise noch weiter ansteigen. Das Handelsvolumen wird durch die Weihnachtsfeiertage abnehmen. Für die Händler gilt es daher risikoreiche Positionen abzubauen.

Ihr Total Heizöl Team

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