Rohölpreise steigen leicht, Preis für Heizöl bleibt stabil

22. Januar 2014

Der Euro blieb am gestrigen Tag stabil und konnte sich erneut am Devisenmarkt gegen den Dollar behaupten. Grund für den leicht gestiegenen Ölpreis ist die nach oben korrigierten weltweite Öl-Nachfrageprognose durch die International Energy Agency (IEA).

Neben der IEA haben auch die OPEC und das amerikanische Energieministerium die ansteigende Rohölnachfrage bestätigt. Grund für die Prognose ist der erwartete Konjunkturaufschwung, der sich in den Wachstumsprognosen der Weltbank und IWF zeigt.

Analysten gehen jedoch davon aus, dass das Angebot von Öl stärker wachsen wird als die Nachfrage. Sollte das Preisniveau der europäischen Rohölsorte Brent dadurch jedoch zu stark gedrückt werden, wird mit einer rückläufigen Produktionsquote der OPEC gerechnet.

Der Preisunterschied zwischen Brent und der amerikanischen Referenzsorte WTI hat sich weiter verringert. Grund ist die heutige Inbetriebnahme der neuen Keystone XL Pipeline in den USA. Mit dieser können die küstennahen Raffinerien auf das kostengünstigere WTI-Öl aus dem Inland zurückgreifen.

Erwartungen zu folge soll sich der Rohölimport der USA damit verringern und WTI einen Nachfragezuwachs bekommen. Langfristig können freie Importmengen unteranderem der EU zur Verfügung stehen. In Folge dessen würden sich die Preise von Brent und WTI wieder annähern.

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