Heizölpreise leicht nachgebend

23. April 2014

Vor und nach Ostern blieben die Ölpreise durch die weiterhin angespannte Lage in der Ukraine auf hohem Niveau. Da die Lage im Augenblick trotz des scheinbar hinfälligen Friedensabkommens weitgehend ruhig blieb, sanken die Preise für Brent und Gasöl im gestrigen Handelsverlauf. Die Heizölpreise erwarten wir heute leicht nachgebend.

Vor dem Wochenende haben sich Händler durch umfangreiche Käufe gegen Preisrisiken aufgrund der Lage in der Ost-Ukraine abgesichert. Im Laufe des gestrigen Tages wurden diese Risikopositionen zum Teil aufgelöst. Soweit es keine neuen Entwicklungen in der Ukraine gibt, wird sich wieder auf Faktoren zur tatsächlichen Angebots- und Nachfragesituation konzentriert.

Dabei wird die Angebotssituation weiterhin als sehr komfortabel eingeschätzt, während die Nachfrageseite durch enttäuschende Konjunkturdaten aus China belastet wird. Insgesamt ein Faktor der für fallende Ölpreise sprechen würde, aber durch die risikobehaftete Lage in der Ukraine an Gewicht verliert.

Die libysche Ölproduktion bleibt dagegen hinter den Erwartungen der Marktteilnehmer zurück. Im Moment wird das noch nicht als tragisch erachtet, da sich viele Raffinerien noch in der Wartungsphase befinden. Zum Ende des zweiten Quartals nimmt deren Produktion aber wieder deutlich zu, bevor im Laufe des dritten Quartals die höchste Verarbeitung erreicht wird.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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