Ölpreise steigen durch Ankündigung weiterer Sanktionen

26. März 2014

Die Sperrung des Houston Ship Cannels und die Ankündigung weiterer Sanktionen gegenüber Russland sorgten gestern für steigende Ölpreise. Das führt heute zu geringen Aufschlägen beim Preis für Heizöl.

Die Krim-Krise verhindert sinkende Ölpreise, obwohl die Versorgungslage nach wie vor als komfortabel gilt. Die Ankündigung weiterer Sanktionen, die sich gegen einzelne Sektoren der russischen Wirtschaft richten sollen, sorgt für Unruhe am Ölmarkt. Die Risikoprämie für den Konflikt mit Russland wird bis auf weiteres Bestandteil der Ölpreise bleiben.

Die Sperrung des Houston Ship Channel nach der Kollision zweier Schiffe wurde gestern Abend aufgehoben, führte jedoch im Tagesverlauf zu Preisschwankungen. Rund um Houston befinden sich ca. 11 Prozent der gesamten US Raffinerie-Kapazität. Die Versorgung mit Rohöl und der Abtransport von Produkten laufen größtenteils über den Kanal. Händler befürchteten daher eine erhebliche Einschränkung bei der Produktion.

Vor dem Wochenende könnten sich die US Ölbestandsdaten entlastend auswirken. Diese werden heute Nachmittag vom DOE (Department of Energy) veröffentlicht. Erwartet werden hohe Aufbauten bei den Rohölbeständen. Größere Preisnachlässe erachten wir durch die Krim-Krise vorläufig als unwahrscheinlich. Die letzten Wochen zeigten, dass sich die Händler vor dem Wochenende eher durch vermehrte Käufe absichern, falls der Konflikt weiter eskaliert und die Risikoprämie in die Höhe treibt.

Hier finden Sie heizoel.total.de auf Google+

Wie empfanden Sie den Umfang dieses Artikels?