Heizölpreis und Eurokurs bleiben auf konstanten Niveau

Die Europawahl hat sich nicht nennenswert auf den Euro ausgewirkt. Damit bleibt der Euro in Bezug auf den Dollar konstant auf dem Niveau von Freitag und wurde von der EZB auf 1,3630 Dollar festgesetzt. Wirtschaftliche und poltische Faktoren nehmen aktuell wenig Einfluss auf den Heizölpreis und halten diesen stabil. Die Wahlen in der Ukraine werden zwar als Erfolg verbucht, hier bleibt aber die weitere Entwicklung und die Reaktion Russlands abzuwarten.

Zu Beginn der Woche wird das Handelsvolumen gering bleiben. Neue Konjunkturdaten aus den USA werden nicht veröffentlicht, der Fokus der Händler wird auf den Ölbestandsdaten in der Mitte der Woche liegen. Der Handel an der New Yorker Warenterminbörse wird heute auf Grund des Memorial Day Feiertages ruhig bleiben. Jedoch kann es durch die geringe Liquidität an der Börse zu höheren Preisschwankungen kommen, da bereits kleinere Orders einen größeren Einfluss auf die Preise haben werden. Mit dem heutigen Tag beginnen in den USA zu dem die Hauptferienzeit und eine erhöhte Reiseaktivität. Es wird ein kräftiger Nachfrageanstieg  beim Benzin erwartet.

In der Ukraine wurde am Wochenende ein neuer Präsident gewählt. Die Wahlen fanden größtenteils ohne Zwischenfälle statt und werden als Erfolg bewertet. Beobachter rechnen und hoffen auf einen Kurswechsel der Politik hin zum Dialog, damit ein Bürgerkrieg und das Auseinanderbrechen des Landes abgewendet werden können. Bereits am Freitag erklärte Russlands Präsident Putin, dass er das Wahlergebnis respektieren werde. Als Gewinner ging der Milliardär Pjotr Poroschenko aus den Wahlen hervor. Die Nachrichten aus der Ukraine wirken sich positiv auf die Ölpreise aus und sorgen für einen weichen Auftakt der neuen Handelswoche an den Warenterminbörsen.

Die Snorre B Plattform in der Nordsee hat den Betrieb nach einer Woche wieder aufgenommen. Es wurde ein Unterwasser-Leck an einer Bohrstelle festgestellt und die Ölplattform teilweise abgeschaltet. Der Betreiber Statoil hat sich zu der Inbetriebnahme bisher nicht geäußert. Die Inbetriebnahme wirkt sich leicht senkend auf die Ölpreise aus.

Zum Wochenstart liegt der Eurokurs bei 1,3630 US-Dollar und bleibt auf dem Niveau von Freitag. Der Euro befindet sich damit auf einem dreimonatigen Tiefstand, ist jedoch im langfristigen Vergleich noch recht stark. Die gestrige Europawahl hat keinen Einfluss auf den Eurokurs. In zahlreichen EU-Staaten konnten sich europakritische Parteien durchsetzen und starke Gewinne verbuchen.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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