Heizölpreis bewegt sich seitwärts auf hohem Niveau

26. Juni 2014

Der Heizölpreis bleibt vorerst unverändert, bewegt sich jedoch auf hohem Preisniveau. Die Preise für Roh- und Gasöl an den Warenterminbörsen ziehen erneut leicht an. Der Euro profitiert von den nach unten korrigierten Konjunkturdaten der USA und wird bei 1,3635 US-Dollar festgesetzt.

Die US Regierung gab gestern eine weitere Exportlockerung für Rohöl bekannt. Diese bezieht sich auf ein ultra-leichtes Rohöl. Die Meldung wirkte sich zunächst preistreibend auf die WTI Öl-Notierungen an der New Yorker Börse aus. Auf die europäische Rohölsorte Brent gab es einen preissenkenden Einfluss. Dieser Einfluss wurde zusätzlich von den Konjunkturdaten aus den USA verstärkt. Das BIP ist um 2,9% im ersten Quartal gesunken, wobei man zuletzt noch von -1,7 Prozent ausgegangen ist.

Die US Ölstandveränderungen fielen nach den offiziellen Daten des amerikanischen Department of Energy nicht so positiv aus wie zunächst angenommen, die Ölbestände legten weniger deutlich zu. Die Raffinerieauslastung ist gestiegen um den erwarteten Nachfrageanstieg an Benzin zu decken. Bisher ist die Nachfrage nach Benzin und Destillaten jedoch entgegen der Erwartungen gesunken.

Die Irak-Krise hält unverändert an und destabilisiert das Land. Analysten vertreten unterdessen die Meinung, dass mögliche Produktionsausfälle im Irak bereits im aktuellen Ölpreis eingepreist sind. Ein weiteres Aufwärtspotenzial der Öl-Notierungen ist eher unwahrscheinlich.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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