Kältewelle in den USA stützt Heizölpreise

Die Preise für Heizöl starten mit einem leichten Preisanstieg in die neue Woche. Durch die Kältewelle in den USA werden auch die europäischen Gasölpreise weiter gestützt.

Die anhaltende Kältewelle im Nordosten der USA führt zu einer hohen Heizöl-Nachfrage. Die von der Kälte betroffene Region hat einen Anteil von 85 Prozent am gesamten amerikanischen Heizölverbrauch. Die USA haben auf Grund des stark gestiegenen Bedarfs an Heizöl die niedrigsten Destillat-Bestände seit 1990 zu verzeichnen. Die angespannte Situation in Bezug auf die Versorgung treibt die Preise für amerikanisches Heizöl in die Höhe.

Da die USA seit Monaten verstärkt Destillatprodukte wie Heizöl exportiert haben, wirkt sich die dortige Versorgungslage auch auf die Preise der europäischen Ölsorte Brent und Gasöl aus. Durch die Reduzierung der amerikanischen Produktexporte wird in Europa mehr Öl der Sorte Brent verarbeitet und auch die Gasölpreise steigen durch das verringerte Angebot.

Am Mittwoch beschließt die amerikanische Notenbank FED die zukünftige US Geldpolitik. Man geht nach den überwiegend positiven Konjunkturdaten davon aus, dass die FED die Anleihenkäufe weiter reduzieren wird. Dies hätte einen preissenkenden Einfluss auf die Öl-Futures. Bleibt eine Änderung in der US Geldpolitik aus, käme es zum gegenteiligen Effekt.

Der Wechselkurs zwischen Euro und Dollar blieb stabil und zeigt kaum Veränderung zur Vorwoche.

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