Ölpreise bleiben unverändert, leichte Schwäche beim Euro

27. Februar 2014

Die Ölpreise gingen gestern weitgehend unverändert aus dem Handel. Der Euro verlor aber am Nachmittag gegenüber dem Dollar, sodass mit leichten Aufschlägen beim Heizölpreis zu rechnen ist.

Die Ölpreise behielte gestern Morgen die fallende Tendenz vom Dienstag bei. Erst mit den Ölbestandsdaten des DOE kamen neue preistreibende Signale in den Markt. Zwar hat die Gesamtnachfrage etwas nachgelassen und auch die Bestände von Heizöl und Diesel konnten erstmal wieder etwas zunehmen, trotzdem wurde das Zahlenwerk am Markt leicht bullisch, also preistreibend interpretiert. Das lag vor allem daran, dass die Rohölbestände weniger stark zunahmen als erwartet und die Benzinvorräte überraschend deutlich abnahmen. Der preistreibende Effekt sollte jedoch begrenzt bleiben, die Ölpreise konnten auch nicht über ihr Ausgangsniveau vom Mittwochmorgen hinaus steigen.

Zu leichten Aufschlägen beim Heizölpreis führt der festere Dollarkurs. Die USA haben überraschend positive Zahlen vom Immobilienmarkt gemeldet. Im Januar sind die Verkäufe neuer Häuser unerwartet gestiegen. Nachdem die Konjunkturdaten wegen der kalten Temperaturen eher enttäuschend ausfielen, kamen erste Zweifel an einem Festhalten an der Drosselung der Anleihekäufe durch die US-Notenbank auf.  Alle Konjunkturdaten, die auf eine Beibehaltung der eingeschlagenen Richtung hinweisen, stützen daher den Dollar.

Aber auch der Eurokurs zeigt sich heute schon wieder steigend. In Deutschland wurde der GfK-Konsumklimaindex veröffentlicht. Dieser ist auf den höchsten Stand seit sieben Jahren angestiegen. Der Heizölpreis sollte daher im Verlaufe des Tages wieder etwas nachgeben können.

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