Unsicherheit am Ölmarkt, Preis für Heizöl steigt leicht

29. Januar 2014

Am Ölmarkt herrscht vor der Entscheidung der Fed und den US Ölbestandsdaten Unsicherheit, wo die Reise hingeht. Die Ölpreise zeigten sich gestern sehr volatil und gingen letztendlich leicht im Plus aus dem Handel. Der Preis für Heizöl wird heute etwas steigend erwartet.

Der Ölmarkt schaut auf die USA. Vor der Entscheidung der amerikanischen Notenbank zur künftigen Geldpolitik der USA und der Veröffentlichung der aktuellen Bestandsdaten durch das DOE (Department of Energy) bewegten sich die Ölpreise ohne klare Richtung. Die Bestandsdaten werden heute Nachmittag, das Ergebnis des FOMC Meetings heute Abend veröffentlicht.

Die größere Bedeutung hat dabei die Geldpolitik. Es wird allgemein erwartet, dass die Anleihenkäufe erneut um 10 Milliarden Dollar reduziert werden. Sollte das so eintreten, geht man am Markt davon aus, dass sich die Ölpreise sinken können. Der Dollar würde gestärkt, das in Dollar gehandelte Öl für ausländische Investoren teurer und das Wirtschaftswachstum vermutlich geschwächt. Die unveränderte Beibehaltung der stützenden Maßnahmen stützt dagegen die Ölpreise. Auch das wäre möglich, da die letzten Konjunktur- und Arbeitsmarktdaten überwiegend enttäuschten.

Die Ölbestandsdaten werden die Auswirkungen der Kältewelle und der Eröffnung des Keystone Pipeline Abschnitts Richtung Golfküste zeigen. Hier rechnet man jedoch mit keinen großen Überraschungen. Der durch die Kältewelle  gestiegene Heizölverbrauch wurde bereits in den letzten Tagen thematisiert und eingepreist. Die zunehmende Verarbeitung von WTI an der Golfküste führte auch schon zu Preissteigerungen bei der amerikanischen Referenzsorte.

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