Positive Signale aus der Ukraine, Ölpreise fallen

29. April 2014

Die jüngste Entwicklung im Ukraine-Konflikt wird am Ölmarkt vorsichtig optimistisch bewertet. Zum einen sind die Sanktionen gegenüber Russland weniger drastisch ausgefallen als befürchtet und weiterhin stoppte Russland ein Militärmanöver an der Grenze zur Ukraine. Die Preise für Brent und Gasöl an der ICE in London geben spürbar nach und führen heute zu Abschlägen beim Heizölpreis.

Die  Risikoprämie für den Ukraine-Konflikt an der europäischen Warenterminbörse ICE hat sicher verringert. Insbesondere die Beendigung des russischen Manövers an der ukrainischen Grenze und der Abzug der Soldaten wird als Zeichen der Entspannung bewertet. Aber auch das Ausbleiben von Sanktionen gegenüber dem russischen Energiesektor ist für das Absinken der Risikoprämie von großer Bedeutung.

Positive Nachrichten kommen auch aus Libyen. Hier wird mit dem Start der Ölexporte in den nächsten Tagen gerechnet. Diese werden vorrangig dem europäischen Markt zur Verfügung stehen und belasten dadurch ebenfalls das Preisniveau für Brent.

Bei unverändertem Eurokurs ist heute mit deutlich nachlassenden Heizölpreisen zu rechnen.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise
 

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