US Heizöl-Bestände stark gesunken, Ölpreise steigen

30. Januar 2014

Die gestern Nachmittag veröffentlichten Daten zu den amerikanischen Ölbeständen sorgen für Aufwind am Ölmarkt und steigenden Heizölpreisen. Der Eurokurs zeigt sich trotz der Fed Entscheidung die Anleihenkäufe weiter zu reduzieren stabil.

Die amerikanischen Ölbestandsdaten des DOE (Department of Energy) zeigen erneut einen starken Rückgang der Heizöl- und Dieselbestände. Die amerikanischen Ölimporte und die Raffinerieauslastung sind zwar gestiegen, was die kältebedingt gestiegene Nachfrage aber nicht kompensieren konnte. Heizöl bleibt im Nordosten der USA knapp, auch wenn die Versorgungslage insgesamt weiter als komfortabel bezeichnet wird.

Am Markt wird den Destillatbeständen, also Heizöl und Diesel, zu dieser Jahreszeit größere Beachtung geschenkt. Daher hat der unerwartet hohe Rückgang der Produktbestände den Ölpreisen zu Auftrieb verholfen. Laut Meteorologen sollen die Temperaturen in den nächsten zwei Wochen weiter unter Normalniveau liegen, was das Abwärtspotenzial der Öl- und Gasölpreise reduziert.

Wenig Auswirkungen zeigte dagegen die erwartete Entscheidung der amerikanischen Notenbank, die Anleihenkäufe um weitere 10 Milliarden Euro zu reduzieren. Der Euro verlor kurzzeitig gegenüber dem Dollar, konnte sich aber wieder erholen.

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