Ukraine Konflikt bleibt stützender Faktor

30. April 2014

Trotz zuletzt positiverer Entwicklungen bleibt der Ukraine Konflikt ein stützender Faktor für die Ölpreise. Diese konnten zuletzt zwar wieder nachgeben, jedoch wurde die Abwärtsbewegung gestern schon wieder unterbrochen. Der Heizölpreis wird heute konstant bis leicht sinkend erwartet.

Bei der Festsetzung von OSZE Beobachtern in der Ost-Ukraine zeichnet sich eine friedliche Lösung ab. Die pro-russischen Separatisten verkündeten, dass die Gefangenen bald wieder freigelassen würden. Ein Krisenpunkt zwischen Russland und dem Westen wäre damit ausgeräumt. Allerdings bleibt die Lage nach wie vor angespannt, da die Separatisten weitere Regierungsgebäude besetzen und damit weit von der vereinbarten Abgabe der Waffen entfernt sind. Somit bleibt die zukünftige Entwicklung kaum vorhersehbar und verhindert am Ölmarkt einen weiteren Abfall der Ölpreise.

Gründe für ein weiteres Absinken wären durchaus vorhanden. In den USA wird nach den schon letzte Woche gemeldeten Rekordbeständen erneut mit einer Bestandszunahme beim Rohöl gerechnet. Händler warten hier auf die offiziellen Daten des DOE die am heutigen Nachmittag veröffentlicht werden. Da aber morgen in vielen Ländern Europas nicht gearbeitet wird, ist nicht mit weiteren Preisnachlässen zu rechnen. Händler meiden eher größere Verkaufspositionen, da bei einer negativen Entwicklung in der Ukraine der Ölpreis wieder steigen würde und man somit das Risiko einginge, teurer nachzukaufen.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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