Heizölpreise starten mit Abwärtsbewegung in Handelswoche

Die Rohöl- und Heizölpreise starten mit weicher Tendenz in die neue Woche. Der Euro wird am frühen Morgen auf dem Niveau von Freitag festgesetzt. Die Irakkrise hat keinen neuen Einfluss auf die Öl-Preisentwicklung.

Zu Wochenbeginn werden neue Konjunkturdaten aus dem Euroraum erwartet. Experten gehen von einer weiterhin lockeren Geldpolitik der EZB aus, da die Inflation weiterhin unter der angestrebten zwei Prozent-Marke liegt. Mit einer zusätzlichen Lockerung wird kurzfristig aber nicht gerechnet. Die anstehenden Konjunkturdaten halten den Euro über der 1,36 US-Dollar Marke.

Russland und den ukrainischen Separatisten wurde von der EU ein Ultimatum gestellt, dass Montagabend auslaufen soll. Beobachter sehen ein Risiko für den Energiemarkt, sollten die Spannungen zwischen der EU und Russland weiter anwachsen und die Sanktionen verschärft werden. Infolgedessen könnten die Preise ansteigen, da ein Großteil der Energie für Europa aus Russland kommt.

Die Irakkrise hat zu keinen erneuten Preissteigerungen geführt. In den letzten zwei Wochen wurden die Preise vorrangig von der Risikoprämie für den Konflikt hochgehalten, die sich nun langsam etwas reduziert. Sollte es nicht zu Export- und Produktionsausfällen im Irak kommen, werde es kurzfristig keine Aufwärtsbewegungen durch den Irak-Konflikt geben.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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