Ölpreise kaum verändert, Geldpolitik steht im Fokus

31. März 2014

Vor dem Wochenende kam es Ölmarkt wiederholt zu Sicherungskäufen, wodurch die Ölpreise stiegen. Neue Entwicklungen im Krim-Konflikt gab es nicht, sodass die Preise über das Wochenende konstant blieben. Auch der Euro zeigt sich im Vergleich zum Dollar stabil. Die Heizölpreise werden unverändert in die neue Woche starten.

Am Ölmarkt schaut man auch in dieser Woche auf den Krim-Konflikt und dessen weitere Entwicklung. Sollten weitere Sanktionen gegenüber Russland verhängt werden, wird der Ölpreis weiter steigend erwartet. Sollten weitere Gespräche der Konfliktpartienen dagegen positiv ablaufen bzw. eine diplomatische Lösung in Aussicht stehen, ergäbe sich ein Abwärtspielraum.

Besondere Beachtung findet in dieser Woche die weitere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. Heute Vormittag werden vom europäischen Statistikamt die aktuellen Inflationsdaten für den Euroraum bekanntgeben. Analysten rechnen damit, dass sich der ohnehin schwache Preisauftrieb im März weiter verringert hat. Der deutsche Verbraucherpreisindex sank  im März ein Prozent.

Grundsätzlich wird eine Inflationsrate von ca. 2 Prozent angestrebt. Da die Inflation aber vermutlich weiter zurückgegangen ist, wird über eine zusätzliche Lockerung der Geldpolitik spekuliert werden. Das belastet den Eurokurs und könnte damit auch den Heizölpreis steigen lassen.
Am Donnerstag trifft sich dann der geldpolitische Rat der EZB zu seiner monatlichen Zinssitzung. Sollte die EZB zusätzliche Liquidität oder tiefere Zinsen in Aussicht stellen, könnte der Euro deutlich gegenüber dem Dollar verlieren. Falls nicht, wären auch leichte Gewinne möglich.

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