Ölpreise sinken durch hohe US Bestände - Heizölpreis bleibt unverändert

Heizoelpreis gleich 10032015

Auch heute blieben die Heizölpreise weitestgehend unverändert, da die sinkenden Roh- und Gasölpreise vom sehr schwachen Euro kompensiert werden. Eine Änderung der überversorgten Marktlage scheint auch in dieser Woche nicht in Sicht.

Die Verhandlungen mit dem Iran werden fortgesetzt. Sollte es dann zu einer Einigung kommen, könnten die Sanktionen gegenüber dem Iran aufgehoben werden, wodurch der Markt ein noch größeres Überangebot an Öl zu erwarten hätte.

Analysten der Organisation Genscape publizierten ihren Bericht, in dem sie die aktuellen Schätzungen zu den Rohölbeständen in Cushing, das größte Tanklager in den USA, analysieren. Demnach sind die Bestände nicht so stark gestiegen wie in den Vorwochen. Infolgedessen stiegen die Preise für die amerikanische Rohölsorte WTI an.

Die Rohölbestände in den USA bleiben jedoch weiterhin auf Rekordhoch. Das größte Tanklager der USA in Cushing könnte im Frühjahr seine maximale Auslastung erreichen, sollten die Bestände weiterhin so stark zunehmen. Expertenmeinungen zufolge könnten die Ölpreise vor der Sommernachfrage noch einmal stark sinken, bevor sie einen Boden bilden.

Im US Raffineriestreik, der bislang 12 Raffinerien betrifft, bleiben die Verhandlungen erfolglos. Da diese Anlagen 20% der US Kraftstoffproduktion ausmachen, beobachten Marktteilnehmer die Entwicklungen genau. Viele Anlagen können jedoch von dem nicht streikenden Personal in Betrieb gehalten werden.

Die Heizölpreise bleiben heute nahezu unverändert, da sich kaum Einflüsse auf die europäische Rohölsorte Brent gebildet haben. Lediglich der momentan sehr schwache Euro sorgt für eine leicht feste Tendenz bei den Heizölpreisen.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

 

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