Unklarheiten bei Atomverhandlungen – Ölpreise fester

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Die Öl-Notierungen sind am Donnerstag wieder deutlich angezogen. Die Marktlage bleibt aber zumindest kurzfristig weiter überversorgt. Bezüglich der Atomverhandlungen mit dem Iran macht sich erneut Verunsicherung breit. Die Heizölpreise sind zum Wochenende wieder angestiegen.

Diejenigen, die auf fallende Ölpreise gesetzt haben mussten ihre Positionen mit dem gestrigen Preisanstieg per Kauf glattstellen, was den Preisanstieg weiter befeuert hat.

Zwar hat sich bisher nichts an der überversorgten Marktlage geändert, jedoch scheint es neue Stolperstellen bei den Atomverhandlungen mit dem Iran zu geben. Auf die Eckpunkte des Rahmenvertrags konnte sich geeinigt werden, der iranische Vertreter Ayatollah Khamenei hatte sich bisher aber noch nicht dazu geäußert.

Nun soll er eine sofortige Aufhebung aller Sanktionen sowie Ausnahmen bei den Kontrollen mit der Unterschrift fordern. Zwischen den Verhandlungspartner sollen diese Punkte heftig diskutiert werden. Im schlimmsten  Falle könnte es zu einem Abbruch der Verhandlungen kommen.

Sollte dies der Fall sein, würden das die Ölpreise in die Höhe treiben. Die Sanktionen gegenüber dem Iran mit den Exportbeschränkungen würden weiter bestehen bleiben und die dort verfügbaren Ölmengen könnten nicht auf den Markt gelangen.

Über die Woche musste der Euro gegenüber dem Dollar deutliche Verluste von gut drei Cent hinnehmen. Das in Dollar gehandelte Öl verteuerte sich damit für die Käufer außerhalb der USA. Zusammen mit den festeren Ölpreisen deuten sich dadurch zum Wochenende Aufschläge für die Heizölpreise an.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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