Heizölpreise starten mit kräftigen Aufschlägen in die Woche

13. April 2015

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Bereits Freitagnachmittag sind die Öl-Notierungen an den Börsen wieder deutlich angezogen. Der am Freitag veröffentlichte Report zu den verbleibenden aktiven US-Ölbohranlagen sorgte dann für eine deutliche Aufwärtsbewegung. Der Eurokurs ist unterdessen weiter gefallen, sodass heute deutliche Aufschläge bei den Heizölpreisen zu erwarten sind.

Der Abwärtstrend am Freitag wurde bereits am Nachmittag wieder beendet. In Erwartung auf den Report des Ölfeld-Serviceunternehmens Baker Hughes zu der aktuellen Anzahl der aktiven US-Ölbohranlagen entwickelte sich bereits eine neue Kaufwelle an den Ölbörsen. Der Bericht bestätigte, dass die Summe der aktiven Anlagen immer weiter abnimmt.

In der vergangenen Woche wurden weitere 42 Anlagen abgeschaltet. Damit ist die Anzahl der aktiven Ölbohranlagen in den USA mit 760 auf den niedrigsten Stand seit fünf Jahren gesunken. Analysten gehen davon aus, dass die US-Förderung allmählich ihr Maximum erreicht haben wird und der Abwärtstrend bald beendet sein wird. Marktteilnehmer warten nun auf die Zahlen zu den wöchentlichen US-Ölbestandsveränderungen, die Mitte der Woche veröffentlicht werden.

Chinas Außenhandelsbilanz bleibt hinter den Erwartungen

Die veröffentlichten Zahlen zur chinesischen Wirtschaft waren unterdessen sehr enttäuschend. Bei den Im- und Exporten lagen die Zahlen weit hinter den Erwartungen. Diese Entwicklung lässt auf eine rückläufige Wirtschaftsaktivität des Landes schließen, was auch eine niedrigere Ölnachfrage bedeuten würde.

Trotz unverändert überversorgter Marktlage sind die Ölpreise deutlich angezogen. Der preisstützende Einfluss wird auch an die inländischen Heizölpreise weitergegeben. Der schwache Euro verstärkte zudem die Aufschläge bei den Heizölpreisen, da das Vorprodukt Gasöl an den Börsen in Dollar gehandelt wird.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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