Heizölpreise fallen weiter, Sorge vor Öl-Überangebot

24. September 2013

Die Öl- und Heizölpreise haben erneut nachgegeben. Nach der Reduzierung der geopolitischen Risiken und der Zunahme des Ölangebotes erhöht sich der Verkaufsdruck am Ölmarkt.

Die Zeichen am Ölmarkt stehen aktuell auf Verkaufen. Durch die Zunahme der Ölförderung in Libyen, Nigeria und dem Irak sowie der saisonbedingten fallenden US Nachfrage, sehen Analysten den Ölmarkt wieder im Gleichgewicht. Zuvor aufgebaute Risikopositionen, also Absicherungen gegen steigende Ölpreise, werden wieder aufgelöst und lassen die Ölpreise weiter fallen.

Einige Analysten sehen noch mehr Abwärtspotenzial bei den Ölpreisen, insbesondere wenn es im Atomstreit mit dem Iran zu einer Einigung kommt und die Sanktionen für iranische Ölexporte beendet werden. In diesem Fall könnte sogar ein Überangebot am Ölmarkt entstehen.

Wie empfanden Sie den Umfang dieses Artikels?