Heizölpreise steigen weiterhin

Der Heizölpreis wird mit einem Aufschlag in die Woche starten. Die Preise für Rohöl und Gasöl sind am Freitag weiter gestiegen und auch der Eurokurs konnte sich nicht wieder erholen.

An den internationalen Warenterminbörsen in London (ICE Futures) und Ney York (Nymex) steigen die Preise für Öl und Gasöl weiter an. In Europa stützen die anhaltenden Streiks an französischen TOTAL Raffinerien das Preisniveau. Es wird zwar nicht zu Lieferengpässen an französischen Tankstellen kommen, aber die fehlende Produktion muss durch Importe ausgeglichen werden. Das stützt die Gasölpreise an der ICE Futures.


Im Südsudan spitzt sich die Lage weiter zu. Wegen der bewaffneten Auseinandersetzungen hat nun auch China seine Ölarbeiter von den Produktionsanlagen abgezogen. Die Öllieferungen werden dem Markt auf nicht absehbare Zeit fehlen. Und auch aus dem Jemen kamen schlechte Nachrichten. Der Anschlag auf eine Pipeline wird Ölexporte längerfristig verhindern.

Von der Nachfrageseite kommt auch keine Entlastung. Das amerikanische Wirtschaftswachstum stieg im dritten Quartal um 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und lag damit weit über den Erwartungen. Trotz der reduzierten Anleihenkäufe durch die US Notenbank Fed wird auch für 2014 mit stabilen Wachstumszahlen und damit einhergehend einer steigenden Ölnachfrage gerechnet.

Vor den Feiertagen geht das Handelsvolumen am Ölmarkt deutlich zurück. Allerdings können dann schon geringere Umsätze für Ausschläge bei den Ölpreisen sorgen. Da entlastende Meldungen aktuell fehlen, wird das Niveau der Öl- und Heizölpreise weiter hoch bleiben.

Ihr Heizöl-Team von TOTAL

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