Heizölpreise Trend und Prognose KW 12

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Die vergangene Woche war vor allem von starken Bestandsaufbauten in den USA geprägt. Dem gegenüber standen geringe Abbauten in Cushing/Oklahoma, die einen allzu starken Preisabfall ausbremsten. Somit ist Heizöl in der letzten Woche geringfügig günstiger geworden.

Heizölpreise Trend

Starke Ausschläge der Ölpreisentwicklung blieben in der letzten Woche aus. Der Heizölpreis schwankte in einer Spanne von einem Euro zwischen 45,96 Euro und 46,82 Euro. Dies lag unteranderem daran, dass die preisbeeinflussenden Faktoren sich zum Teil gegenseitig ausglichen.

So startete die Woche mit einer überraschenden Zunahme der aktiven US-Ölbohranlagen, welche sich auf  den Ölpreis auswirkte. Einige Analysten sahen dies als Zeichen für eine Steigerung der US-Ölproduktion in nächster Zukunft.

Aufgrund von technologischem Fortschritt ist es den Amerikaner offensichtlich gelungen, einige Projekte in den USA zu einem günstigeren Preis rentabel zu machen. Damit nahm die dort geförderte Menge weniger ab, als viele erwartet hatten. Allerdings würden die Mitglieder der OPEC versuchen, mittels des niedrigen Preisniveaus, die USA aus dem Markt heraus zu drängen.

Dies scheint ihnen bisher eher weniger zu gelingen. Denn in der letzten Woche wurden in den USA wieder massive Aufbauten beim Rohöl gemeldet. Jede Woche wieder kommen die Öllager ihrer Kapazitätsgrenze näher. Jedoch verzeichnete man in Cushing/Oklahoma, einem der wichtigsten US-Öllager, geringe Bestandsabbauten, die eine allzu starke Abwärtsbewegung ausbremsten.

Hinzu kam, dass der Generalsekretär der OPEC, Abdalla Salem el-Badri eine Beteiligung des Irans an Produktionsbeschränkungen zu einem späteren Zeitpunkt in  Aussicht stellte. Er verdeutlichte aber auch, dass der Fokus aktuell auf der Begrenzung des Angebotswachstums läge und nicht auf der Reduzierung des Überangebots.

Heizölpreise Prognose

Wie schon oben genannt, konnten die Bestandsabbauten in Cushing ein Preisabrutsch ausbremsen. Trotzdem sind im Vergleich zur Vorwoche geringe Verluste zu verzeichnen. Somit ist der Heizölpreis um durchschnittlich 25 Cent je 100 Liter gesunken.

Die wöchentlichen Aufbauten in den Öllager belasten den Ölpreis auch weiterhin. Denn die Gefahr dabei ist, dass die weltweiten Lager ihren Kapazitätsgrenzen immer näher kommen. Sollten diese erreicht werden, können Produzenten ihr Öl nur noch über starke Rabatte vermarkten. Die Ölpreise würden zwangsläufig wieder sinken.

Für viele bleibt nun abzuwarten ob und inwiefern sich die Teilnehmer des Sondermeetings am 17. April einigen können. In den Augen der meisten Analysten ist die Drosselung der Fördermengen auf Januar-Niveau keine geeignete Maßnahme, um das Überangebot zu reduzieren. El-Badri äußerte letzte Woche selbst, dass der Fokus zurzeit darauf liege, das Angebotswachstum zu dämpfen. Für viele deutet es jedoch einen Grundstein für Produktionskürzungen in der Zukunft an. Unteranderem deswegen wird dem Meeting so viel Bedeutung beigemessen.

Es bleibt also schwierig, eine treffende Preisprognose für die nahe Zukunft abzugeben. Können sich die großen Ölproduzenten einigen und eine Produktionsbeschränkung in die Wege leiten, könnte dies den Ölpreis durchaus stützen. Da eine Reduzierung derzeit jedoch nicht zur Debatte steht, scheinen starke Ausschläge nach oben für die nächste Zeit eher unwahrscheinlich.

Da die Heizöl-Nachfrage im Laufe der letzten Wochen stark nachgelassen hat, muss nur noch in wenigen Regionen mit längeren Lieferzeiten gerechnet werden.

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