Heizölpreise Trend und Prognose KW 34

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Seit Anfang August waren die Öl- und Heizölpreise um rund 20 Prozent angestiegen. Zum Beginn der letzten Woche wurde dieser Anstieg endlich gestoppt. Zeitgleich unterbrachen auch die Heizölpreise ihre Aufwärtsbewegung.

Heizölpreise Trend

Nachdem drei Wochen lang die Ölpreise gestiegen waren, setze am Anfang letzter Woche am Rohölmarkt eine Korrekturbewegung ein.

Von Montag auf Dienstag fiel dementsprechend auch der durchschnittliche Heizölpreis um einen Cent pro Liter Heizöl. Das schien jedoch nicht der Anfang eines anhaltenden Heizölpreis Trends gewesen zu sein.

Ab Dienstagnachmittag begannen die Heizölpreise erneut leicht zu steigen und das obwohl die Ölpreise fast täglich zwischen Gewinnen und Verlusten im Handel wechselten.

Diese uneindeutige Richtung bei der Ölpreisentwicklung ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass seit einigen Wochen bereits Gerüchte kursierten, dass die Organisation erdölexportierender Länder (OEPC) möglicherweise über eine Angebotsbegrenzung redet.

Diese Erwartung preisten Marktteilnehmer seit Anfang August ein und sorgten hauptsächlich damit für einen Anstieg der Ölpreise.

Analysten halten eine Begrenzung der Fördermengen von Seiten der OPEC allerdings für „höchst unwahrscheinlich“, da nach den Preisanstiegen der letzten Wochen eher mit erneut preisdrückenden Maßnahmen zu rechnen wäre.

Bisher blieben diese preisdrückenden Maßnahmen für die Heizölpreise jedoch ohne merkbare Wirkung. Damit bleibt der Beginn einer sinkenden Heizölpreis Tendenz weiterhin abzuwarten.

Heizölpreise Prognose

Die Heizölpreis Prognose ist derzeit so schwer bestimmbar, wie schon seit Wochen nicht mehr.

Derzeit steigen die Heizölpreise zwar noch geringfügig, jedoch halten wir kurz- bis mittelfristig eine günstige Heizölpreis Prognose für wahrscheinlicher als einen signifikanten Anstieg.

Möglicherweise könnte in den kommenden Tagen der Startschuss für sinkende Heizölpreise gegeben sein, wenn die Anzahl der preisstützenden Faktoren weiterhin abnimmt und das bestehende Überangebot am Ölmarkt wieder in den Fokus der Marktteilnehmer rückt.

Der Irak plant beispielsweise in den kommenden Wochen seine Rohöl-Exporte nach der Wiederinbetriebnahme einiger Ölfelder wieder zu erhöhen.

Eine mittelfristig höhere Angebotsmenge ist auch aus den USA zu erwarten.

Gemäß dem wöchentlichen Bericht von Baker Hughes ist die Anzahl der aktiven Ölbohranlagen dort zum achten Mal in Folge gestiegen. Das ist ein Zeichen dafür, dass die US-Ölindustrie zumindest in bestimmten Bereichen wieder rentabel geworden ist.

Die Anzahl der aktiven US-Ölbohranlagen gilt am Markt als ein wichtiger Indikator für die zukünftige Entwicklung der Fördermenge. Die Wahrscheinlichkeit von sinkenden Heizölpreisen könnte also durchaus ansteigen.

Deutlichere Preisrückgänge halten wir in der kommenden Woche jedoch für weniger wahrscheinlich und kurzfristig auf stark fallende Heizölpreise zu spekulieren halten wir für sehr riskant.

Insbesondere, wenn sich der Tankinhalt dem Ende nährt, raten wir auf Nummer sicher zu gehen und jetzt bereits Heizöl zu kaufen.

Gleichzeitig steigt mit dem Beginn des Herbsts nun wieder due Heizöl-Nachfrage und besondere Liefertermine werden zunehmend knapper. Wer schnell oder zu bestimmten Zeiten beliefert werden möchte, sollte jetzt bereits Heizöl kaufen.

Wir empfehlen Ihnen in jedem Fall, unseren Service für eine regelmäßige Preisbenachrichtigung zu nutzen oder einen Wunschpreis anzulegen. So können Sie von Preisrückgängen profitieren und günstiger Heizöl bestellen.

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