Heizölpreise weiterhin auf günstigem Niveau

14. November 2013

Die Öl Futures konsolidieren auf hohem Niveau nachdem am späten Abend das API seine wöchentlichen US Ölbestandsdaten veröffentlichte, die ohne klare Tendenz für die Ölmärkte ausfielen.

Die USA haben im letzten Monat erstmals seit 1995 mehr Rohöl produziert als importiert. Diese Tendenz soll sich in den kommenden Jahren noch weiter verstärken.

Hingegen blieben die Daten zur US Wirtschaft und dem Arbeitsmarkt hinter den Erwartungen zurück. Janet Yellen, die designierte Nachfolgerin des FED Präsidenten Bernanke erklärte in ihrem schriftlichen Statement zur aktuellen Lage der US Wirtschaft, dass diese hinter ihrem Potenzial zurück liege und die Arbeitslosenrate weiterhin zu hoch sei. Die Wirtschaft bedürfe daher weiter stützender Maßnahmen bis sie sich stabilisierte habe. Die unveränderte Fortführung der extrem lockeren Geldpolitik stützt das Preisniveau an den Märkten. Während Brent und Gasoil am Tagesende im Bereich ihrer Tageshochs aus dem Handel gingen, fiel das Kursplus für WTI, wegen der hohen US Rohölbestände, deutlich geringer aus.

Am europäischen Markt wurde das Preisniveau gestützt von Meldungen aus Libyen, wo die Unruhen nicht unter Kontrolle gebracht werden konnten. Die Regierung hatte den Demonstranten, die zahlreiche Verladeterminals und Ölpipelines blockieren, eine Frist zur Räumung gesetzt. Beobachter fürchten allerdings, dass die Libysche Produktion noch lange am Markt fehlen wird. Hoffnungen gibt es allerdings bezüglich der Verhandlungen über das Atomprogramm des Iran. Das nächste Treffen findet am 20. November statt. Sollte es hier zu einer Einigung kommen, kann das Land seine Ölexporte steigern und einen länger anhaltenden Ausfall der libyschen Ölproduktion kompensieren.

Die Heizölpreise werden heute leicht fester erwartet.

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