Heizölpreis bleibt unter 50 Cent

3. Mai 2016

Heizoelpreis sinkt 03-05-2016

Der Heizölpreis bleibt am Anfang der 18. Kalenderwoche unter 50 Cent pro Liter. Nachdem beim Ölpreis im Laufe des letzten Monats ein fast stetiger Anstieg zu beobachten war, scheint der Aufwärtstrend nun gebremst.

Ölpreisentwicklung

Nachdem der Präsident der europäischen Zentralbank gestern ein Statement zur Kritik an seiner Politik abgegeben hat und weder die OPEC, noch die us-amerikanischen Unternehmen ihre Strategien verändert haben, ist kein Wechsel der Tendenzen von Öl- & Heizölpreisen beziehungsweise des Eurokurses zu erkennen.

Aktuelle Ölpreise an der Londoner Warenterminbörse ICE:

Der europäische Ölpreis-Index Brent wird aktuell unter 46,00 US-Dollar je Barrel gehandelt. ICE Gasoil, der maßgebliche Indikator für den inländischen Heizölpreis, wurde am Morgen bei 405,00 US Dollar je Tonne notiert.

Markteilnehmer gehen davon aus, dass die Ölförderung der OPEC tendenziell weiter steigen wird.
Bereits in den letzten Monaten war ein solcher Anstieg zu beobachten, obwohl einige der Mitglieder Rückgänge wegen Wartungsarbeiten gemeldet hatten. Diese Arbeiten sollten nun abgeschlossen sein, was die Überversorgung des Weltmarktes weiter stärken würde.

In gleichen Augenblick vermeldet die Volksrepublik China stagnierende Konjunkturkennzahlen und dämpft damit die Nachfrageerwartungen, was ebenfalls auf den Rohölpreis drückt.

Einen weiteren Dämpfer für den bisher steigenden Ölpreis erhält dieser dadurch, dass einige Marktteilnehmer  davon ausgehen, dass die Rohölvorräte der USA in der letzten Woche weiter angestiegen sind.

Ein weiterer Indikator sind die heute zur Veröffentlichung ausstehenden US Ölbestandsdaten des API.
 

Entwicklung Eurokurs

Der Eurokurs hat weiterhin eine feste Tendenz und liegt erneut über dem Vortag. Aktuell kostet ein Euro über 1,1500 US-Dollar.

Gestern hielt Mario Draghi, Präsident der europäischen Zentralbank, eine Rede in der er seine andauernde Niedrigzinspolitik verteidigte. Nach zunehmender Kritik, vor allem durch den deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble, statuierte Herr Draghi, dass die niedrigen Zinsen nicht die Ursache, sondern nur ein Symptom der wirtschaftlichen Lage der Eurozone sind. Desweiteren beschreibt er, dass höhere Investitionen in Deutschland und Asien zur angestrebten Inflation führen sollten. Solange die EZB dieses Ziel nicht erreicht hat, möchte Herr Draghi den Leitzins bei null belassen.

Heizölpreisentwicklung

Eine 3.000 Liter Standard Heizöl-Lieferung kostet heute Morgen im bundesweiten Durchschnitt 48,67 Euro pro 100 Liter Heizöl. Das ist aber immer noch über 15 Cent pro Liter Heizöl weniger als vor einem Jahr!

Nach dem Preisanstieg in den letzten Tagen und Wochen, steht der Ölpreis zu Wochenbeginn unter Druck. Leicht sinkende Heizölpreise sind daher nicht gänzlich unwahrscheinlich.

Wer noch genügend Heizöl im Tank hat, kann durchaus auf sinkende Heizölpreise spekulieren. Kurzfristige Lieferzeiten sind fast überall verfügbar.

Wir empfehlen unseren Service für eine regelmäßige Preisbenachrichtigung zu nutzen oder einen Wunschpreis anzulegen. So können Sie auch von kurzfristigen Preisrückgängen profitieren und günstiger Heizöl bestellen.

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