Eurokurs unter 1.32 US-Dollar-Marke, Heizölpreise weiter steigend

Die Öl-Notierungen starten mit einer festen Tendenz in die Handelswoche. Der Börsenhandel ist heute teilweise eingeschränkt, da in den USA der Labor Day gefeiert wird. Marktteilnehmer sehen in den besser als erwarteten US-Konjunkturdaten Potenzial für eine Steigerung der Öl-Nachfrage. Der Eurokurs setzt seine Talfahrt von letzter Woche fort und liegt aktuell bei 1,3130 US-Dollar. Die Heizölpreise starten dementsprechend fester in die Handelswoche.

Die Aktivität an der New Yorker Ölbörse NYMEX ist heute aufgrund des US Feiertages Labor Day eingeschränkt. Mit dem Feiertag wird in den USA der Schluss der Sommersaison eingeläutet. In den folgenden Herbstmonaten sollen nötige Wartungsarbeiten an den Raffinerien stattfinden, da die Nachfrage in diesen Monaten erfahrungsgemäß zurückgeht.

Stützend auf die Öl-Notierungen wirkten sich die guten US Konjunkturdaten aus. Die Daten deuten auf ein positives US Wirtschaftswachstum hin. Marktteilnehmer spekulieren dadurch auf einen steigenden Energiebedarf und damit auf eine höhere Ölnachfrage.

Die veröffentlichten Konjunkturdaten aus der Eurozone und aus China fielen dagegen enttäuschend aus. Dementsprechend wirkt sich das auf den Eurokurs aus. Dieser setzt den Abwärtstrend der letzten Woche heute fort. Die positiven US Konjunkturdaten stützten außerdem den Dollar.

Letzte Woche ist wieder der Ukraine-Konflikt in den Fokus gerückt. Ende dieser Woche will sich die EU über weitere Sanktionen gegenüber Russland abstimmen. Marktteilnehmer haben bereits begonnen die Risikoprämie im Ölpreis zu erhöhen um sich auf eine mögliche Eskalation vorzubereiten.

Die Heizölpreise sind heute aufgrund der festeren Ölpreise und des schwachen Eurokurses weiter gestiegen.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise