Ölpreise nach US-Ölbestandsdaten und Angriffen in Libyen fester

Nach Veröffentlichung der US-Ölbestandsdaten des DOE sind die Öl-Notierungen deutlich gestiegen. Außerdem rückten wieder geopolitische Meldungen in den Vordergrund nachdem das größte Ölfeld in Libyen attackiert und besetzt worden sein soll. Die festere Tendenz beim Euro konnte sich nicht durchsetzen und auch die Heizölpreise sind heute wieder etwas gestiegen.

Das Department of Energy (DOE) hatte gestern die offiziellen Zahlen zu den US-Ölbestandsveränderungen bekannt gegeben. Insgesamt hatten die Daten einen stützenden Einfluss auf die Ölpreise.

Die Rohölverarbeitung in den Raffinerien ist gestiegen, während bei den Produkten Abbauten verzeichnet wurden. Man kurbelt nun die Verarbeitung an, um auf die nachfragestarken Wintermonate vorbereitet zu sein und um zum Jahresende die Rohölbestände zu minimieren.

Preisstützend waren auch die aktuellen Meldungen aus Libyen, wo das größte Ölfeld Sharara von einer bewaffneten Gruppe angegriffen und besetzt worden sein soll. Ob und welche Auswirkungen sich daraus auf die Ölproduktion ergeben, ist bisher noch nicht bekannt.

Auch wenn die vom Ölfeld produzierten Mengen wegfallen sollten, würde sich dadurch an der globalen Überversorgung nichts ändern. Falls es weitere derartige Übergriffe geben sollte, könnten die Ölpreise stärker unter Druck geraten.

Die Heizölpreise sind heute wieder etwas fester. Die gestiegenen Ölpreise an den Börsen sowie der weiterhin schwache Eurokurs hatten für leichte Aufschläge bei den Heizölpreisen gesorgt.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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