Heizölpreise geben aufgrund gesunkener Ölpreise nach

Nachdem man sich im Ukraine-Konflikt letzte Woche auf eine Waffenruhe geeinigt hatte, beobachten Marktteilnehmer die weitere Entwicklung, Neusten Meldungen zufolge soll es trotz der Vereinbarung neue Kampfhandlungen geben. Das weltweite Öl-Angebot ist weiterhin sehr hoch. An den Börsen steigt daher wieder der Verkaufsdruck, was die Ölpreise zuletzt wieder belastete. Die Heizölpreise sind aufgrund der gesunkenen Ölpreise zum Wochenbeginn wieder gesunken.

Marktteilnehmer sind unentschlossen, wie sie die Entwicklung in der Ukraine deuten sollen. Offiziell soll die Waffenruhe noch bestehen, es gibt aber auch Meldungen wonach es bereits neue Kämpfe um Mariupol und Donezk geben soll.

Bei einer dauerhaften Waffenruhe und Entspannung der politischen Lage, würde das Risiko sinken, dass die Ölexporte aus Russland gefährdet sind. Das würde wiederum die Ölpreise drücken. Andererseits könnte eine Aufhebung der bestehenden Sanktionen zwischen Russland und der EU die Wirtschaft der einzelnen Nationen ankurbeln. Dadurch würde auch die Nachfrage steigen, was die Ölpreise stützen würde.

Die Entwicklung der Ukraine-Krise steht daher weiterhin im Fokus. Außerdem könnten bereits heute weitere Sanktionen gegen Russland seitens der EU in Kraft treten. Man würde aber von der Umsetzung absehen, wenn die Friedensverhandlungen in Kiew erfolgreich wären.

Die Heizölpreise sind nach dem starken Preisanstieg zum Wochenende heute wieder etwas gesunken. Ausschlaggebend für die Abwärtsbewegung waren vor allem die deutlich gesunkenen Ölpreise an den Börsen. Der Eurokurs konnte sich von seiner Talfahrt nach der Leitzinssenkung Ende der Woche noch nicht erholen und liegt aktuell bei 1,2946 US-Dollar.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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