Ölpreise fallen weiter, günstiger Kaufzeitpunkt für Heizöl

Nachdem die vergangene Woche mit fallenden Ölpreisen endete, sinken diese auch zum neuen Wochenbeginn. Es ist weiterhin keine Veränderung der Überversorgung am Ölmarkt zu erkennen und in naher Zukunft zu erwarten. Nach den aktuellen Entwicklungen werden die Heizölpreise ebenfalls etwas günstiger erwartet.

Zum Wochenbeginn äußerten nun weitere Analysten ihre Bedenken, dass sich an der überversorgten Marktlage nichts ändern wird. Die OPEC leitet weiterhin keine Gegenmaßnahmen ein. Dadurch wird angenommen, dass frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2015 der Angebotsüberschuss reduziert werden könnte.

Durch die erwartete erhöhte Produktion im Irak und in Libyen, sowie die Preissenkung Saudi-Arabiens wird der Preisdruck aufrechterhalten. Hinzu kommt, dass die Ölproduktion trotz fallender Preise in den USA wächst. So ist auch in den kommenden Monaten mit einer erhöhten US Ölförderung zu rechnen. Bedingt durch diese Tatsachen wird sich vermutlich kein festeres Preisniveau nach dem Jahreswechsel einstellen.

Im Weiteren  verzeichnet die USA positive Arbeitsmarktdaten, wodurch der inländische Verkehr steigt. Aus diesem Grund erhöht sich auch die Ölnachfrage. Diese Nachfrage wird wahrscheinlich im Rest der Welt ausbleiben. Daher ist nicht damit zu rechnen, dass die Abwärtsbewegung der Ölpreise gestoppt wird. So nehmen die Analysten von Morgen Stanley an, dass ohne eine Reaktion der OPEC die Überversorgung im zweiten Quartal 2015 ihren Höchststand erreicht.

Bei den aktuellen Heizölpreisen ist aufgrund der weiter gesunkenen Ölpreise mit leichten Abschlägen zu rechnen.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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