Ölpreise erreichen neues 4-Jahrestief, günstiger Kaufzeitpunkt für Heizöl

Die Abwärtsbewegung an den Ölbörsen konnte sich auch gestern Abend weiter durchsetzen. Die europäische Rohölsorte Brent erreichte damit ein neues Langzeittief. Marktteilnehmer warten heute auf die Monatsreports der EIA und OPEC. Außerdem soll die Produktion in Libyen heute wieder erhöht werden. Die Heizölpreise orientieren sich weiterhin an den Ölpreisen und werden daher auch heute günstiger erwartet.

Gestern Abend haben die Ölpreise ein neues 4-Jahrestief erreicht. Insgesamt fehlen preisstützende Meldungen. Für viele Analysten ist die Entscheidung über die Produktionskürzungen der OPEC beim Treffen Ende November von großer Bedeutung für die Entwicklung der Ölpreise. Die meisten Marktteilnehmer würde ein Beschluss für derartige Maßnahme der OPEC jedoch eher überraschen.

Unterdessen beobachtet man die Situation in Libyen. Nach Problemen an zwei Ölfeldern und einem Streik des Sicherheitspersonals an einem Ölhafen sind die Fördermengen und der Export gesunken. Die National Oil Corporation (NOC) versicherte aber bereits gestern, dass die Förderquote spätestens heute wieder erhöht werde.

Bezüglich der Atomverhandlungen mit dem Iran soll es noch kein Zeichen für ein neues Abkommen geben. Es soll aber ein Deal zwischen den Iran und Russland geschlossen worden sein. Dabei soll man sich auf den Bau von mehreren Atomkraftwerken im Iran geeinigt haben. Ob und wie sich das auf die Atomverhandlungen auswirken wird, ist noch nicht abzusehen.

Die Heizölpreise folgen dem Abwärtstrend der Ölpreise. Der Euro ist weiterhin stabil geblieben. Dadurch bildet sich preislich ein günstiger Zeitpunkt um Heizöl zu bestellen.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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