Produktionskürzungen der OPEC weiterhin nicht in Aussicht

14. Oktober 2014

In den USA wurde gestern der Columbus Day gefeiert. Entsprechend war die Börsenaktivität begrenzt und richtungsweisende Indikatoren blieben größtenteils aus. Da der Eurokurs relativ stabil geblieben ist hat sich die preisdrückende Tendenz bei den Heizölpreisen hierzulande durchgesetzt.

Die OPEC-Mitglieder scheinen sich bei den Röhöl-Verkauspreisen weiter gegenseitig zu unterbieten. Venezuela hatte daraufhin am Wochenende an die OPEC appelliert und ein Sondertreffen gefordert um den Preisfall zu stoppen.

Nun soll sich der kuwaitische Ölminister zu der Problematik geäußert haben. Er gehe nicht davon aus, dass man bei der aktuellen Marktlage Produktionskürzungen durchsetzen könne, da er eine entsprechende Stabilisierung der Ölpreise bezweifle.

Einige Analysten scheinen diese Meinung zu teilen. Eine Erhöhung des Preisniveaus könnte nach Expertenmeinungen dazu führen, dass produzierende Länder wie die USA ihre Förderung ausbauen und den anderen Wettbewerbern somit Konkurrenz machen würden.

Eine mögliche Strategie der OPEC könnte demnach sein, das Preisniveau weiter zu senken, bis die Nachfrage entsprechend steigt und Mitanbieter verdrängt werden.

Bisher deutet nichts darauf hin, dass die Mehrheit der OPEC-Mitglieder gewillt sind, Produktionskürzungen vorzunehmen. Meldungen, ob die OPEC der Bitte Venezuelas nachkommen wird und ein Sondertreffen einberuft, gibt es bisher nicht.

Die Heizölpreise sind heute aufgrund der niedrigen Ölpreise leicht gesunken. Das aktuelle Preisniveau bietet allen Ölheizungsbesitzern einen günstigen Kaufzeitpunkt um für die bevorstehenden Wintermonate gewappnet zu sein.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

Wie empfanden Sie den Umfang dieses Artikels?