Abwärtstrend bei Öl- und Heizölpreisen setzt sich weiter fort

16. Oktober 2014

Die Heizölpreise sind heute noch einmal deutlich gesunken. Aus den USA wurden gestern enttäuschende Konjunkturdaten veröffentlich. Der Eurokurs war daraufhin wieder etwas fester. Die US-Ölbestandseinschätzung des API wirkte sich preisdrückend an den Ölbörsen aus. Die sinkende Tendenz hat sich bei den Ölpreisen weiter durchgesetzt.

Immer mehr OPEC-Mitgliedsstaaten haben angekündigt ihre Verkaufspreise für den kommenden Monat zu erhöhten. Nun ist auch Kuwait diesem Beispiel gefolgt. Dass sich das Kartell dazu entschließen wird die Produktion zu kürzen, um die Rohölpreise zu festigen, scheint damit immer unwahrscheinlicher.

Gestern Abend wurden außerdem die Einschätzung des American Petroleum Institute (API) zu den US-Ölbestandsveränderungen veröffentlicht. Laut der Einschätzung ist die Raffinerieauslastung gesunken, während die Aufbauten bei den Produkten höher sein sollen als erwartet.

Die Zahlen werden als erneute Bestätigung gewertet, dass der Markt weiterhin überversorgt ist. Marktteilnehmer warten nun auf die offiziellen Daten des Department of Energy (DOE), die heute Nachmittag veröffentlicht werden.

Der Dollar musste starke Verluste hinnehmen, nachdem die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten aus den USA deutlich schlechter ausfielen als zuvor angenommen. Der Eurokurs profitiert aktuell noch von den Verlusten beim Dollar und vergünstigt die Heizölpreise zusätzlich.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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