Festerer Euro und sinkende Ölpreise sorgen für Preisabschläge beim Heizöl

Gestern Nachmittag gaben die Öl-Notierungen an den Warenterminbörsen wieder nach. Der preisdrückende Einfluss der überversorgten Marktlage setzte sich durch. Der Euro ist außerdem wieder etwas stabiler, da Schottland wahrscheinlich im United Kingdom verbleiben wird. Die Heizölpreise sind nach der Abwärtsbewegung an den Ölbörsen und dem festeren Euro wieder etwas günstiger.

Trotz der Produktionsausfälle in Libyen und aktueller Streiks der Ölarbeiter in Nigeria, sind Versorgungsengpässe nicht in Sicht. Solange diese Einschränkungen nur kurzfristig bestehen, ist mit einer Verschlechterung der grundlegend entspannten Versorgungslage nicht zu rechnen.

Für die kommenden Herbstmonate rechnen Marktteilnehmer mit einem wartungsbedingten Nachfragerückgang. Die Raffinerien  werden ihre Produktion herunterfahren um die notwendigen Wartungsarbeiten an den Anlagen durchzuführen. Da die Rohölvorräte in dieser Phase, bedingt durch die niedrigere Nachfrage steigen werden, wird auch das Ölpreisniveau gedrückt.

Neben der gesunkenen Ölpreise sorgte vor allem der stärkere Euro für die Abwärtsbewegung bei den Heizölpreisen. Auftrieb erhielt der Euro aufgrund der Aussicht, dass Schottland gegen eine Abspaltung vom Vereinigten Königreich von Großbritannien stimmen wird. Das endgültige Ergebnis des Referendums steht jedoch noch nicht fest.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

Wie empfanden Sie den Umfang dieses Artikels?