Ölpreise nach leichten Schwankungen wieder weicher, Euro gewinnt

19. November 2014

Nach kurzzeitigen Aufwärtskorrekturen haben sich die Ölpreise wieder auf niedrigem Niveau eingependelt. Der Eurokurs konnte sich etwas erholen und hat die 1,25 Dollar-Marke überwunden. Markteilnehmer sind aufgrund des anstehenden Treffens der OPEC zurückhaltend. Da der Euro etwas zulegen konnte und die Ölpreise etwas gesunken sind, sind auch die aktuellen Heizölpreise günstiger.

Das Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung hat aktuell Konjunkturerwartungsindizien für die Eurozone veröffentlicht. Demnach soll die Konjunkturentwicklung der Eurozone deutlich positiver sein, als zuvor erwartet.

Unterdessen hatte das API (American Petroleum Institute) gestern seine Einschätzung zu den US-Ölbestandsveränderungen abgegeben. Das Institut geht von starken Aufbauten bei Rohöl und Benzin und niedrigen Beständen bei den Destillaten aus. Ein klarer Effekt für die Ölpreise war daraus aber nicht abzuleiten.

Gestern wurden außerdem die Atomverhandlungen zwischen dem Iran und der 5+1 Gruppe wieder aufgenommen. Bis zum kommenden Montag muss eine Einigung getroffen werden, da dann das vorläufige Abkommen ausläuft.

Im Fokus steht jedoch weiterhin das Treffen der OPEC am 27. November, bei dem die Förderquote des Kartells vordergründlich thematisiert werden soll. Die meisten Marktteilnehmer rechnen nicht damit, dass die OPEC ihre Förderquote senken wird. Man ist sich aber einig, dass die Ölpreise in diesem Fall weiter sinken werden.

Marktteilnehmer bleiben vorsichtig, bis nicht klar ist, wie die OPEC entscheiden wird. Die Ölpreise bewegen sich weiter in einem Bereich eines Langzeittiefs. Da der Euro etwas fester ist, sind auch die aktuellen Heizölpreise etwas günstiger als gestern.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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