Heizölpreise zum Wochenende trotz leichter Aufschläge weiter auf niedrigem Niveau

Die Ölpreise gehen etwas fester aus der Handelswoche. Mit den guten US-Konjunkturdaten, zusammen mit den anscheinlich stockenden Atomverhandlungen mit dem Iran, wurde die Korrekturbewegung begünstigt. Nachdem die Konjunkturdaten aus der Eurozone am Donnerstag schwächer ausfielen als erwartet, verlor der Euro etwas an Boden und sank wieder unter 1,25 US-Dollar. Die aktuellen Heizölpreise bleiben trotz leichter Preisaufschläge auf einem niedrigen Niveau.

Die zuletzt veröffentlichten Konjunkturdaten aus den USA fielen positiv aus und gaben dem Dollar etwas Auftrieb. Die Daten zur europäischen und chinesischen Wirtschaft fielen dagegen weniger positiv aus. Insgesamt wurde die Aufwärtsbewegung an den Ölbörsen dadurch begünstigt.

Die Expertenmeinungen bezüglich der Entscheidung über eine Produktionskürzung beim anstehenden OPEC-Meeting scheinen allmählich auseinander zu gehen. Da sich nun Venezuela zu Wort gemeldet hat und unter Umständen für eine Produktionskürzung stimmen würde, macht sich etwas Verunsicherung am Markt breit.

Venezuela würde sich bereit erklären die eigene Produktion zu senken, sofern die anderen Kartellmitglieder diesem Beispiel folgen. Eine Anpassung der Quote scheint damit nicht mehr ganz so abwegig zu sein, wie noch vor ein paar Tagen.

Unterdessen soll der iranische Ölminister Bijan Namdar Zanganeh angekündigt haben, dass der Iran nicht bereit sei seine Produktion zu senken. Bei Zustandekommen eines Atomabkommens und Aufhebung der Sanktionen würde man versuchen die Exportmengen langfristig zu erhöhen. Bisher ist aber noch kein neues Abkommen zustande gekommen.

Die Heizölpreise sind zum Wochenende etwas fester. Geschuldet ist der Preisanstieg den etwas festeren Ölpreisen und dem schwächeren Euro.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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