Ölpreise nach guten Konjunkturdaten aus China und gestiegener Ölproduktion in Libyen unverändert

Aus China wurden heute Konjunkturdaten veröffentlicht, die überraschend gut ausfielen. Das gab den Öl-Notierungen etwas Auftrieb. Schlechter als erwartet fielen dagegen die Konjunkturdaten aus den USA und der Eurozone aus, was die Öl-Notierungen wiederum belastete. In Libyen soll die Produktion am größten Ölfeld nun wieder gestartet sein und die Produktionsmengen konnten bereits wieder erhöht werden. Der Eurokurs ist stabil geblieben und die Heizölpreise haben sich zu gestern kaum verändert.

Nachdem es in Libyen letzte Woche zu Beschädigungen an einer Raffinerie durch einen Raketeneinschlag gekommen ist, wurde die Produktion am größten Ölfeld des Landes zeitweise unterbrochen. Nun sollen die Reparaturarbeiten  an der Raffinerie abgeschlossen sein und die Produktion wurde wieder aufgenommen. Die Produktionsunterbrechung hatte sich an den Ölbörsen zwar kaum bemerkbar gemacht, die Wiederaufnahme der Produktion betont nun aber wieder die überversorgte Marktlage.

Der Eurokurs ist auch heute weitestgehend unverändert geblieben. Abzuwarten bleiben jetzt die anstehenden Konjunkturdaten aus der Eurozone, die heute anstehen. Experten gehen davon aus, dass der Eurokurs empfindlich auf enttäuschende Daten reagieren könnte.

Die bereits veröffentlichten Wirtschaftsdaten aus der Eurozone und den USA fielen schlechter aus als erwartet, was an den Ölbörsen zu einer weicheren Tendenz führte. Die positiven Konjunkturdaten aus China dagegen stützen die Ölpreise. In Summe ergaben sich dadurch relativ gleichbleibende Ölpreise.

Bei den Heizölpreisen rechnen wir vorerst mit keinen großen Preisschwankungen. Sollten die Konjunkturdaten aus der Eurozone jedoch gemäß der Erwartungen enttäuschend ausfallen, könnten die Heizölpreise deutlich steigen.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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