Ölpreise nach DOE-Daten deutlich weicher

Die Aufwärtsbewegung an den Ölbörsen wurde gestern kurzerhand beendet, als das Department of Energy (DOE) die offiziellen Daten zu den US-Ölbestandsveränderungen veröffentlichte. Die Daten hatten einen klar drückenden Einfluss auf die Ölpreise. Die Heizölpreise sind heute deutlich sinkend zu erwarten. Nur die Verluste beim Eurokurs bremsten den Preisfall etwas aus.

Gestern Nachmittag hatte das DOE die Zahlen zu den US-Ölbestandsveränderungen der vergangenen Woche veröffentlicht. In Summe hatten die Zahlen eine klar belastende Wirkung auf die Ölpreise.

Die Rohölverarbeitung in den Raffinerien ist deutlich gesunken. Die daraus resultierenden Rohölaufbauten sind jedoch weitaus höher als bisher angenommen. Eigentlich müssten die Produktaufbauten dadurch abgenommen haben, jedoch soll das Gegenteil der Fall sein. Die unerwarteten Produktaufbauten sprechen für eine gesunkene Nachfrage.

Spekulationen, dass die Ölpreise durch die steigende Nachfrage in den Wintermonaten automatisch gestützt werden, dürfte bei den Zahlen des DOE vorerst vergessen sein. Die Zahlen haben die überversorgte Marktlage und die geringe Nachfrage noch einmal betont.

Heute stehen einige Konjunkturdaten aus den USA und Europa an. Diese können Aufschluss darüber geben, wie sich die Ölnachfrage in den Ländern entwickeln könnte.

Der Euro konnte sich von den Verlusten der letzten Tage nicht erholen und bleibt weiter unter Druck. Trotzdem sind die Heizölpreise heute aufgrund der gesunkenen Ölpreise deutlich günstiger.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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