Eurokurs unter 1.32 US-Dollar, Heizölpreise starten fester in die Handelswoche

Die Öl-Notierungen sind zum Anfang der Handelswoche gesunken. Die Rede von Fed-Chefin Janet Yellen am Ende der letzten Woche hatte dem Dollar erneut Auftrieb gegeben und den Euro auf der anderen Seite weiter geschwächt. Dieser ist mit aktuell 1,3189 US-Dollar auf dem niedrigsten Stand seit fast einem Jahr. Trotz des niedrigeren Preisniveaus an den Ölbörsen, sind die Heizölpreise wegen des schwachen Euros deutlich gestiegen.

Nach der Rede von FED-Präsidentin Janet Yellen kam am Freitag noch einmal etwas Bewegung in den Handel. Das Statement Yellens zu einem Zeitplan für eine geplante Zinserhöhung war nicht ganz eindeutig. Marktteilnehmer interpretieren ihre Aussage jedoch dahingehend, dass das Zinsniveau eher früher als später angehoben werden wird.

Die Öl-Notierungen zogen nach Yellens Rede nur kurzzeitig an. Der Dollar dagegen bekam erneut Auftrieb und setzte auf der anderen Seite den Euro weiter unter Druck. Dieser fiel zum Beginn der Handelswoche unter die 1.32 US-Dollar-Marke.

Trotz der entspannten Versorgungslage sehen Experten in den Krisenherden Irak, Libyen und Ukraine weiterhin Potenzial für deutliche Preisanstiege an den Ölbörsen. Die Abwärtsbewegung bei der europäischen Rohölsorte Brent wird außerdem kritisch gesehen. Sollte sich Brent weiter in Richtung der 100 Dollar Marke bewegen, werden die OPEC-Länder vermutlich ihre Produktion drosseln um das Angebot zu veringern. Dadurch würden Verluste durch zu niedrige Preise verhindert werden.

Die Öl-Notierungen an den Börsen starten etwas schwächer in die Handelswoche. Trotzdem ist  aufgrund des schwachen Euros bei den Heizölpreisen mit deutlichen Aufschlägen zu rechnen.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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