Ölpreise zum Wochenstart unverändert, festerer Eurokurs vergünstigt Heizölpreise

27. Oktober 2014

Die Öl-Notierungen sind mit Verlusten aus der Handelswoche gegangen. Heute, zum Wochenstart ist noch keine Richtungsdynamik an den Ölbörsen zu erkennen. Die grundlegende Überversorgung am Markt hat sich jedoch nicht geändert. Die Heizölpreise sind heute trotzdem etwas weicher. Grund für den leichten Preisfall ist der etwas stabilere Eurokurs.

Die Ölpreise befinden sich weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Da der Markt von den meisten Analysten weiter als überversorgt eingeschätzt wird und beim Rohöl weitere Bestandsaufbauten erwartet werden, fehlten preistreibende Indikatoren an den Ölbörsen.

Die erhöhten Rohölbestände sind momentan auf die niedrige Raffinerieverarbeitung zurückzuführen. Im Herbst fahren viele Raffinerien ihre Anlagen herunter, um nötige Wartungsarbeiten vor dem nachfragestarken Winter abzuschließen.

Dass es in den kommenden Wintermonaten zu Versorgungsengpässen kommen wird, halten die meisten Experten aber als unwahrscheinlich. Man geht davon aus, dass das Angebot die Nachfrage weiterhin übersteigen wird.

Beim Thema Produktionskürzung der OPEC sind die Meinungen weiterhin geteilt. Nur ein kleiner Teil der Mitglieder soll sich für eine solche Maßnahme ausgesprochen haben. Der Großteil soll das Ziel verfolgen mit niedrigen Preisen die eigenen Marktanteile zu verteidigen.

Von den Marktteilnehmern wird die aktuelle Preisprognose einiger Analysten als preisdrückend gewertet. Demnach sollen die Ölpreise auch im kommenden Jahr weiter sinken.

Insgesamt fehlen heute noch Nachrichten, die die Ölpreise merklich beeinflussen würden. Die Heizölpreise sind aber trotzdem etwas gesunken. Der etwas stabilere Eurokurs, der aktuell bei 1,2696 US-Dollar liegt, begünstigte dies.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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