Ölpreise nach US-Ölbestandseinschätzung des API fester

Bei den Ölpreisen hat sich seit gestern Abend eine leicht steigende Tendenz durchgesetzt, nachdem die Vorabschätzung des API zu den US-Ölbestandsveränderungen veröffentlicht wurde. Marktteilnehmer sehen das Abwärtspotenzial aber ohnehin als ausgereizt. Da sich der Eurokurs auf dem Niveau vom Vortag bewegt, sind die Heizölpreise heute aufgrund der festeren Ölpreise etwas teurer zu erwarten.

Das American Petroleum Institute (API) hatte gestern Abend seine Einschätzung zur US-Ölbestandsentwicklung abgegeben. Die Erwartungen der Marktteilnehmer wurden grundlegen bestätigt, die Zahlen hatten aber einen deutlich preisstützenderen Einfluss auf die Ölpreise.

Die Raffinerieverarbeitung ist laut API zurückgegangen. Dementsprechend sind die Rohölbestände gestiegen, jedoch weniger stark als zuvor erwartet. Die Abbauten bei dein Produkten sollen dagegen höher sein als angenommen.

Die Abbauten bei den Produkten werden außerdem als Hinweis für eine steigende Nachfrage gedeutet. Nun sollen die offiziellen Daten des DOE, die heute Nachmittag veröffentlicht werden, Aufschluss über die Nachfrageentwicklung und die Bestandsveränderungen geben.

Unterdessen soll sich die Nachfrage in Asien positiv entwickeln. Dort soll man das niedrige Preisniveau nutzen, um die Bestände aufzufüllen. Auch die Nachfrage nach den Produkten soll in einzelnen Ländern Asiens, sowie der USA gestiegen sein. Nach Ansicht einiger Analysten soll die drastische Abwärtsspirale mit den kommenden Wintermonaten vorerst gestoppt sein.

Die Heizölpreise befinden sich weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Die etwas festeren Ölpreise sorgten aber für einen leichten Preisanstieg.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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