Heizölpreise am Mittwoch auf Vortagesniveau

17. Juni 2015

Heizlpreis gestiegen 17062015

ICE Gasoil legte nach der gestrigen Abwärtsbewegung bis zum Mittag dann wieder um etwa 6 US Dollar zu. ICE Brent befand sich dagegen eher in einer weicheren Tendenz. Beim Euro-/Dollarkurs gab es durch solide Konjunkturdaten der Eurozone, sowie auch den USA keine ausschlaggebenden Impulse. Bei den Heizölpreisen ergeben sich keine nennenswerten Änderungen. Sie bleiben auf dem Niveau vom Vortag.

Ölpreisentwicklung

Die Kurse für ICE Gasoil und die europäische Referenzsorte Brent verliefen im gestrigen Tagesverlauf beinahe gegensätzlich. Während letzterer gefallen ist und momentan bei etwa 63,8 US Dollar pro Barrel liegt, ist ICE Gasoil gestiegen und notiert bei 580 US Dollar pro Tonne.

Der drohende Tropensturm in der Golfregion ist bereits auf das Festland in Texas getroffen. Gestern sorgten die Betreiber von Ölbohranlagen für die Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen, bisher soll es aber zu keinen größeren Störungen oder gar Abschaltungen von Anlagen gekommen sein. Sollten nun auch im Landesinneren Schäden durch Wind und Wasser ausbleiben, wird die eingepreiste Risikoprämie bei den Ölpreisen sicher bald korrigiert werden. Gibt es dann keine neuen ausschlaggebenden Aufwärtsimpulse, so könnten die Ölpreise wieder geringfügig nach unten tendieren.

Gestern wurden wieder die Bestandsmeldungen des API veröffentlicht. Diese unterstützten vor allem die Gasoilpreise. Die Abbauten für Benzin und Rohöl waren größer als vermutet, was sicher verstärkt auf die erhöhte Nachfrage während des Sommers zurückzuführen ist. Die wöchentlichen Daten der DOE werden am heutigen Nachmittag erwartet.

Außerdem sollten heute Ergebnisse aus dem Treffen der US Notenband Fed zu der zukünftigen Geldpolitik bekannt werden. Diese Meldungen werden aber erst heute Abend erwartet.

Entwicklung Eurokurs

Beim Euro-/Dollarkurs hat es im Tagesverlauf vom Dienstag insgesamt keine größeren Ausschläge gegeben. Nachdem der Kurs am Vormittag kurzzeitig bis knapp über 1,13 US Dollar angestiegen war, verlief er bis zum Abend wieder bei gut 1,12 US Dollar. Auf diesem Niveau startet er auch in den Mittwochmorgen.

Die insgesamt soliden Konjunkturzahlen aus der Eurozone sowie auch aus den USA gaben dem Kurs keine sichtbare Richtungsänderung vor. Der Verbraucherpreisindex von Deutchland fiel im Mai wie erwartet aus. Die Anzahl der Erwerbstätigen ist im Euroraum im ersten Quartal wie angenommen gestiegen. Einzig die deutschen Konjunkturerwartungen im Juni mussten einen Rückgang verbuchen.

Aus den USA kamen gestern aktuelle Immobilienmarktdaten. Zwar war die Zahl der Wohnungsbaubeginne nicht wie erwartet, dafür konnten allerdings die Genehmigungen für Bauanträge überzeugen.

Ergebnisse aus der Fed-Sitzung könnten, vor allem wegen der Thematisierung der Zinserhöhung in den USA, wieder für frische Impulse sorgen.

Heizölpreisentwicklung

Die Heizölpreise wurden seit gestern wenig beeinflusst. Der aktuelle Preis für eine 3000 Liter Standard-Lieferung liegt im bundesweiten Durchschnitt heute bei 64,39 Euro pro 100 Liter. Damit befinden Sie auf dem Niveau vom Vortag.

Unser Tipp: Nutzen Sie unsere Services für eine regelmäßige Preisbenachrichtigung. Gerade wenn sich der Tankinhalt dem Ende zuneigt, können Sie so auch von kurzfristigen Preisnachlässen profitieren. Das Auf- und Ab der Ölpreise in den vergangenen Wochen zeigt, dass sich auch innerhalb einer Woche erhebliches Sparpotenzial beim Heizölkauf ergeben kann.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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