Abwärtsbewegung bleibt bestehen – VAE erhöhen Produktion

Heizoelpreis gefallen 13012015

Wie gestern berichtet wurde, sind die Ölpreise unter 50 Dollar gefallen. Doch der Abwärtstrend fährt weiter fort. Hinzu kommt, dass sich die OPEC immer noch nicht auf Gegenmaßnahmen einigt. Ergänzend dazu haben die Vereinigten Arabischen Emirate eine Produktionssteigerung angekündigt. Somit bleibt der Markt weiterhin überversorgt. Die Heizölpreise verzeichnen heuten einen starken Preisabfall.

Der Präsident Venezuelas bereiste in der vergangenen Woche mehrere OPEC-Länder und versuchte gemeinsam eine Strategie zu entwickeln, um den Ölpreis zu stabilisieren. Nun ist zu befürchten, dass diese Unternehmung erfolglos war. Dass die OPEC in absehbarer Zeit Produktionskürzungen vornehmen wird, ist eher unwahrscheinlich.

Des Weiteren reagiert die USA nun auf den niedrigen Preis indem die Anzahl an Bohranlagen verringert wird. Solange sich jedoch die tatsächliche Produktion nicht reduziert, wird sich der Ölpreis wohl auch nicht stabilisieren. Ungeachtet dieser Tatsache haben die Vereinigten Arabischen Emirate angekündigt, ihre Produktion ebenfalls zu erhöhen.

In den vergangenen Wochen hatten zwar viele Analysten einen starken Verfall des Ölpreises prognostiziert, jedoch sind sie nun von der rasanten Geschwindigkeit überrascht. So scheint es immer wahrscheinlicher, dass die 40-Dollar-Marke erreicht werden könnte. Aus der Sicht der Analysten kann lediglich die OPEC durch eine Angebotskürzung dem Überangebot entgegenwirken. Die USA werden ihre Produktionsmenge wohl nicht reduzieren. Bei der aktuellen Entwicklung ist somit nicht davon auszugehen, dass sich die Ölpreise zeitnah stabilisieren werden.

Der weiterhin anhaltende Ölpreisverfall zeigt sich heute deutlich in den Heizölpreisen. Trotz des weiterhin schwachen Euros sind so Abschläge von über einem Euro pro 100 Liter Heizöl zu verzeichnen.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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