Heizölpreise pendeln sich ein

26. Januar 2016

Heizoelpreis gleich 26-01-2016

Nach dem Anstieg der Ölpreise vom Freitag und der Preiskorrektur von gestern, scheint es, als wollten die Heizölpreise den Mittelweg finden und pendeln sich um die 40 Cent pro Liter ein.

Ölpreisentwicklung

Die Notierung für den europäischen Ölpreis-Index Brent liegt aktuell etwas  über 30,00 US-Dollar pro Barrel. Heute Morgen noch wurde  die Notierung zu 29,30 US-Dollar gehandelt und am Vortag mit 30,50 US-Dollar geschlossen. Bei der für die inländischen Heizölpreise wichtigen Notierung  ICE Gasoil muss aktuell mit 273,50 US-Dollar pro Tonne gerechnet werden.

Nachdem zum Wochenende hin die Marktteilnehmer einige wenige preistreibende Argumente für einen Preisanstieg nutzten, so scheint es, dass diese nun wieder von den Gegenargumenten eingeholt werden.

So warnten die Experten der IEA (The International Energy Agency) in ihrem letzten Monatsbericht  davor, dass die Märkte im Öl „ertrinken“ könnten. Geht die IEA im Jahresschnitt von einer weltweiten Überversorgung von 1,0 Mio Barrel im Jahresschnitt aus, so prognostizieren sie für das erste Halbjahr sogar ein mehr an Öl von 1,5 Mio Barrel pro Tag.      

Alle Überlegungen dieses Überangebot zu drosseln, scheinen im Augenblick nicht zu fruchten. Der Iran drängt nach Aufhebung der Sanktionen wieder in den Markt. Der Irak produziert so viel wie lange nicht mehr. Außerdem verkündet  Saudi Arabien, die Produktion kontinuierlich weiterzufahren und in seine Anlagen deutlich zu investieren.

Der Markt wartet nun heute Abend auf die Vorabschätzung der US-Ölbestandsdaten durch das American Petroleum Institute (API).  

Entwicklung Eurokurs

Nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs am Montag auf 1,0815 Dollar festgesetzt hatte, ist der Euro momentan knapp über 1,080 US-Dollar wert

Heizölpreisentwicklung

Eine 3.000 Liter Standard Heizöl-Lieferung kostet im bundesweiten Durschnitt unverändert etwas knapp unter 40 Cent pro Liter Heizöl. Für den Augenblick scheint der Heizölpreis sich auf diesem Niveau einzupendeln.

Im Wochenverlauf erwarten wir keine signifikanten Änderungen beim Niveau der Heizölpreise. Aktuell spricht wenig für einen Ausbruch in die eine oder andere Richtung. Es sei denn, die Ölbestandsdaten aus den USA zeigen unerwartet deutliche Veränderungen oder die erwarteten Wirtschaftszahlen dieser Woche weichen deutlich von den Prognosen ab.

Angesichts der kalten Temperaturen und der saisonal hohen Heizöl-Nachfrage im Januar ist mit zunehmend längeren Lieferzeiten zu rechnen. Sehr kurzfristige Lieferzeiten sowie Notlieferungen für Kaltsteher erweisen sich teilweise schon jetzt als relativ schwierig.

Wer noch genügend Heizöl im Tank hat und auf noch günstigere Heizölpreise spekulieren möchte, sollte unseren Service für eine regelmäßige Preisbenachrichtigung nutzen oder einen Wunschpreis anlegen. So können Sie auch von kurzfristigen Preisrückgängen profitieren und Heizöl günstiger bestellen.

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