Heizölpreise zum Wochenbeginn etwa einen Euro günstiger

Heizölpreis gesunken 07_09_2015

Zum Wochenbeginn liegen die Ölpreise etwas unter ihrem Niveau von Freitag. Auch der Euro hält sich stabil unter der Marke von 1,12 US-Dollar. Die Heizölpreise sinken im Vergleich zu Freitag um etwa einen Euro pro 100 Liter.

Ölpreisentwicklung

Am vergangenen Freitag starteten die Ölpreise wenig verändert in den Handel und zeigten auch im Tagesverlauf nur geringe Schwankungen. Am Abend veröffentlichte Baker Hughes, eine der führenden Erdöl-Service-Gesellschaften, einen wöchentlichen Bericht zur Anzahl der aktiven Ölbohranlagen in den USA. Diese habe in der Berichtswoche abgenommen und liege nun bei 662 Anlagen. Die gesunkene Anzahl der Bohranlagen gab den Ölpreisen nur kurzzeitig Auftrieb. Am späten Abend sanken die Preise, sodass die Notierungen mit neuen Tagestiefs aus dem Handel gingen.

Heute könnten die Ölpreise ihren am Freitag eingeschlagenen Abwärtstrend fortsetzen. Ein Barrel der europäischen Rohölsorte Brent kostet am Montagmorgen 49,98 US-Dollar, einen Dollar weniger als am Freitagmorgen. Die für den Heizölpreis entscheidende Notierung von ICE Gasoil liegt bei 479,25 US-Dollar und ist damit im Vergleich zu Freitag um etwa fünf Dollar gefallen.

Nachdem sich der venezolanische Präsident Nicolás Maduro in der vergangenen Woche mit Russlands Präsident Wladimir Putin über gemeinsame Maßnahmen zur Stabilisierung des Ölpreises ausgetauscht hatte, befindet er sich nun in Katar. Dort soll er offenbar um weitere Unterstützung für eine Produktionskürzung werben.

Russland hatte eine Kürzung der Ölproduktion abgelehnt, sich mit Venezuela jedoch auf gemeinsame „Initiativen“ zur Preisstabilisierung verständigt. Um welche Maßnahmen es sich dabei handeln soll, bleibt weiterhin unklar. Medienberichten zufolge sollen russische Vertreter zum nächsten regulären OPEC Meeting am 4. Dezember eingeladen werden.

Heute wird ein deutlich geringeres Handelsinteresse an den internationalen Börsen erwartet, da in den USA der Labour Day gefeiert wird.

Die Wirtschaftsdaten der Woche im Überblick*:

Montag, 07.09.2015
Labour Day in den USA
Sentix Investorenvertrauen für die Eurozone

Dienstag, 08.09.2015
Handelsbilanz China
Bruttoinlandsprodukt der Eurozone
US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API)

Mittwoch, 09.09.2015
Verbraucherpreisindex Griechenland
Hypothekenanträge in den USA
US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE)

Donnerstag, 10.09.2015
Verbraucherpreisindex China
Arbeitslosenquote Griechenland
Export- und Importpreisindizes USA
EIA Rohöl Lagerbestand

Freitag, 11.09.2015
Treffen der Eurogruppe
Verbraucherpreisindex Deutschland
Erzeugerpreisindex USA

*Termine ohne Gewähr

Entwicklung Eurokurs

Der Euro hält sich weiterhin unterhalb der 1,12 Dollarmarke, hat am Montagmorgen jedoch minimal nachgegeben. Die europäische Gemeinschaftswährung steht heute bei 1,1128 und damit etwas niedriger als vor dem Wochenende.

Am Freitag hatten wenig eindeutige Signale vom US-amerikanischen Arbeitsmarkt zu Kursschwankungen geführt. Anleger hatten sich Hinweise erhofft, ob die US-Notenbank Fed in der kommenden Sitzung Mitte September die Leitzinsen anheben könnte oder nicht.

Heizölpreisentwicklung

Die zum Wochenbeginn etwas gesunkenen Ölpreise sorgen für einen Rückgang der Heizölpreise um etwa einen Euro pro 100 Liter. Eine 3000 Liter Standard-Lieferung kostet heute im bundesweiten Durchschnitt 57,84 Euro pro 100 Liter.

Unser Tipp: Nutzen Sie unseren Service für eine regelmäßige Preisbenachrichtigung und lassen Sie sich über die aktuellen Heizölpreise informieren. So können Sie auch von kurzfristigen Preiseinbrüchen profitieren und Heizöl günstig bestellen. Die Auf- und Abwärtsentwicklungen der Ölpreise in den vergangenen Monaten zeigt, dass sich innerhalb einer Woche ein erhebliches Sparpotenzial beim Heizölkauf bieten kann.

Wie empfanden Sie den Umfang dieses Artikels?