Iran Deal ohne Auswirkung auf Ölversorgung, Heizölpreise steigen

26. November 2013

Der Deal mit dem Iran setzte die Ölpreise am Montagmorgen zwar unter Druck, verlor aber im Tagesverlauf an Bedeutung. Die Ölpreise konnten die anfänglichen Verluste wieder ausgleichen. Der Heizölpreis wird deshalb heute wieder steigen.


Der Erfolg bei den Atomverhandlungen mit dem Iran hat vorerst keinen Einfluss auf die Ölversorgung Europas, da das Ölembargo nicht aufgehoben wird. Am Ölmarkt kehrte nach der anfänglichen Euphorie schnell wieder Ernüchterung ein. Nachrichten aus Libyen, wo die Armee in Alarmbereitschaft versetzt wurde, lenkten den Blick der Händler wieder auf die aktuelle Versorgungssituation.

Der Preis für die europäische Ölsorte Brent und vor allem der Gasölpreis stiegen im Tagesverlauf stetig an. Der Preisunterschied von Brent zur amerikanischen Sorte WTI kletterte auf 17 Dollar pro Tonne, ein neuer Höchststand seit März.

Im Wochenverlauf rücken die amerikanischen Öl- und Produktbestände wieder in den Fokus der Händler. Am Mittwoch veröffentlicht das DOE (Department of Energy) seine Bestandsdaten. Diese könnten richtungsweisend sein, da am Donnerstag und Freitag an den Börsen durch „Thanksgiving“ und den anschließenden Brückentag  nur verkürzt gehandelt wird.

Ihr Total Heizöl Team

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