Kompromiss im US Senat, Heizölpreise weiter nachgebend

15. Oktober 2013

Die Ölpreise gingen gestern nach einem schwankenden Handelsverlauf nur mit leichten Abschlägen aus dem Handel. Im Tagesverlauf gaben jedoch die Preise für die europäische Ölsorte Brent und für Gasöl deutlich nach. Das brachte günstigere Heizölpreise, auch wenn die Ölpreise am Abend ihre Tagesverluste fast ausgleichen konnten.

Die Blicke am Ölmarkt bleiben auf den US Haushaltsstreit gerichtet. Gestern Mittag wuchsen die Sorgen, nachdem der für das Wochenende erhoffte Verhandlungserfolg ausblieb. Die Folge war ein erhöhter Verkaufsdruck und damit verbundene Abschläge bei den Öl- und Heizölpreisen. In Folge des gestern Abend präsentierten Kompromisses im US Senat, blicken Händler einer Einigung optimistischer entgegen. Die vereinbarte Anhebung der Schuldengrenze würde zu einer Sicherung der Ausgaben bis Anfang Februar führen. Auch wenn die Zustimmung des mehrheitlich durch Republikaner besetzten Kongresses noch aussteht, ließ die sich andeutende Einigung die Ölpreise wieder steigen.

Kaum Veränderungen gab es am Devisenmarkt. Der Euro verteidigt seine feste Position gegenüber dem Dollar. Die aktuellen Heizölpreise profitieren zudem von günstigeren Gasöl-Notierungen und starten leicht nachgebend in den Handel.

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