Kursrutsch beim US-Dollar sorgt für niedrige Heizölpreise

Durch den starken Werteverlust des Dollars und dem dadurch stärker werdende Euro, geben die inländischen Heizölpreise heue deutlich nach.

Zu dem Einbruch des Dollars bzw. dem stärkeren Euro, kam es durch die Aussage des US-Notenbankchefs Bernanke, die expansive Geldpolitik länger als erwartet fortzuführen. Dadurch rechnet man aber auch mit einer Ankurblung der Konjunktur und dem damit verbundenen stärkeren Ölverbrauch, was die Ölpreise weiter ansteigen ließ, obwohl die Versorgungslage in den USA weiterhin als entspannt gesehen wird. Im letzten Bericht der International Energy Agency (IEA) erwarten die Experten, dass die Öl Importe der USA weiter abnehmen und damit die globalen Bestände weiter zunehmen werden. Das könnte mittelfristig einen leichten Rückgang der Ölpreise bedeuten. Aktuell ist aber nur der starke Euro für den leicht fallenden Heizölpreis verantwortlich.