Ölpreis in Bewegung, Heizölpreis günstiger

19. Juli 2019, Ricarda Altrichter

Zum Wochenende ist der Heizölpreis nochmal gesunken. Jetzt TOTAL Heizöl kaufen - 19.07.19

Der Ölpreis schließt die Woche mit einem niedrigeren Kurs als er sie begann. Richtungsweisende Impulse bleiben zum Wochenende jedoch aus. Verschiedene Meldungen beeinflussten den Ölpreis kurzfristig und ohne langanhaltenden Effekt. Heizöl ist heute günstiger.

Ölpreisentwicklung – Wichtiges auf einen Blick 

  • Spannungen zwischen USA und Iran
  • Brent bei 63,03 US-Dollar / ICE-Gasoil bei 578,75 US-Dollar 
  • Euro bei 1,1259 US-Dollar


Heizölpreisentwicklung 

  • Heizölpreis bei 66,89 Euro / 100L 

Eine 3.000 Liter Standard-Lieferung kostet aktuell im bundesweiten Durchschnitt rund 66,89 Cent pro Liter Heizöl. Am Donnerstag lag der Heizölpreis bei 67,28 Cent pro Liter Heizöl. 
 

Wesentliche Einflussfaktoren auf die aktuelle Ölpreisentwicklung 

Iran überschreitet Limits des Atomabkommens
▲ Vorerst keine weiteren US-Strafzölle gegen China
 Schärfere US-Sanktionen gegen Iran und Venezuela
 OPEC+ Kürzungen werden verlängert

EIA, OPEC und IEA-Berichte senken Nachfrageprognosen
 Produktionssteigerung in Kasachstan und Irak
▼ USA steigern Produktion weiter deutlich
▼ Verringerte Auslastung asiatischer Raffinerien

 

Aktuelle Ölpreise an der Londoner Warenterminbörse ICE: 

Der Kurs der europäischen Referenzölsorte Brent notierte am Morgen bei 63,03 US-Dollar. Der Vergleichswert von gestern betrug noch 63,77 US-Dollar, der Schlusspreis wurde am Donnerstag bei 62,83 US-Dollar festgesetzt. 

ICE Gasoil, der maßgebliche Indikator für den inländischen Heizölpreis, stand am Morgen bei 578,75 US-Dollar. Der Vergleichswert am Donnerstag lag bei 581,50 US-Dollar, der Schlusspreis gestern bei 579,50 US-Dollar. 

Heizölpreisentwicklung der letzten 30 Tage Stand: 19.07.2019 // Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Angaben ohne Gewähr. Weitere aktuelle Notierungen finden Sie täglich neu auf unserer Heizölpreisseite
  

Die Preisentwicklung im Überblick 

Am Donnerstagvormittag blieb es ruhig am Ölmarkt. Der Kurs blieb innerhalb der Schranken von erstem Widerstand und erster Unterstützung. Es gab also keine bemerkenswerten Bewegungen. Diese Ruhe nutzten einige Händler, um die Kursverluste von Mittwoch zu verarbeiten. Sie stellten einige Positionen glatt. Glattstellung bedeutet, offene Positionen mit einem Gegengeschäft zu schließen und so das Risiko zu minimieren. Eine beliebte Maßnahme ist es, offene Short-Positionen mit Long-Positionen auf identischem Wert und Fälligkeit zu schließen. Diese Aufräumaktion der Marktteilnehmer brachte den Ölkurs in die Nähe des ersten Widerstandes.

Gegen Mittag erreichte die Meldung über einen durch den Iran beschlagnahmten Öltanker den Markt. Der Ölkurs stieg daraufhin an. Allerdings wirkte dieser Effekt nur kurzfristig. Am Nachmittag fiel der Ölpreis wieder, nicht zuletzt, weil die russische Ölproduktion erweitert wurde. Am Abend erreichte der Ölpreis seinen tiefsten Stand seit vier Wochen.

In der Nacht legte der Ölpreis jedoch wieder etwas zu. Dem Anstieg entgegen wirkte die Meldung der International Energy Agency (IEA). Sie korrigierte das zu erwartende Ölnachfragewachstum für 2019 nach unten.

Nach dem Heizöl-Preisgefälle der letzten Tage ist Heizöl auch heute Morgen günstiger. Doch die Preissenkung ist nicht mehr so stark wie in den vergangenen Tagen, da sich auch der Ölkurs stabiler zeigt. Die Gelegenheit ist noch günstig, leere Heizöltanks vor dem Winter zu moderaten Preisen aufzufüllen. Nutzen Sie sie und machen Sie sich unabhängig vom weiteren Geschehen am Ölmarkt.
 

Entwicklung Eurokurs 

Zum Tagesstart kostete der Euro 1,1259 US-Dollar, am Donnerstagmorgen waren es 1,1237 US-Dollar. Der Referenzpreis der EZB wurde für Donnerstag bei 1,1277 US-Dollar festgesetzt. 

Der Euro konnte im Laufe des Donnerstags wieder zulegen. Doch die Gewinne konnte er bis heute Morgen nicht gänzlich halten. Der Eurokurs ist zurzeit stark von den Aussagen der US-Notenbank geprägt, denn Ende Juli wird ein Zinsschritt erwartet. Wird dieser tatsächlich durchgeführt, könnte der Dollar an Stärke verlieren, was wiederum dem Euro zugutekommt. Die Statements seitens der Mitarbeiter der US-Notenbank sind jedoch noch undurchsichtig und wenig zuverlässig, weshalb der Kurs sich aktuell je nach Aussage ändert.
 

Im Detail: Einflussfaktoren am Markt und in der Politik 

  • US Navy zerstört Drohne im Persischen Golf

In der Nacht zum Freitag kam eine augenscheinlich iranische Drohne einem US-Marineschiff zu nahe und wurde zerstört.

Die Reaktionen auf diese Maßnahme blieben verhalten. US-Präsident Trump beklagte öffentlich die provokanten und feindlichen Aktionen des Irans gegen Schiffe in internationalen Gewässern. Doch wer tatsächlich auf Provokationskurs ist, bleibt offen, denn der Iran beklagt keinen Verlust einer Drohne. Sicher ist jedoch, dass die Spannungen zwischen Iran und USA weiterhin Bestand haben.
 

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