Ölpreise auf tiefsten Stand seit sieben Jahren

11. Dezember 2015

Heizoelpreis sinkt 11-12-2015

Die Ölpreise sind weiter gesunken, auf den tiefsten Stand seit über sieben Jahren. Der Eurokurs bewegt sich knapp unter 1,10 US-Dollar. Der Heizölpreis wird in der Folge wieder nachgeben.

Ölpreisentwicklung

Der Ölpreis für das europäische Nordseeöl Brent ist unter die psychologisch wichtig 40 Dollar Marke gesunken. Aktuell notiert Brent bei 39,45 US-Dollar pro Barrel. Die für den inländischen Heizölpreis entscheidende Notierung von ICE Gasoil liegt aktuell bei 361,25 US-Dollar pro Tonne.

Nach dem Monatsreport der EIA (Amt für Energiestatistik im Energieministerium der Vereinigten Staaten) zu Beginn dieser Woche, folgte gestern der monatliche Bericht der OPEC. In dem Bericht wurde zwar die Prognose zur Ölförderung von Nicht-OPEC-Ländern nach unten korrigiert, allerdings zeigten die Daten auch, dass die OPEC Ölförderung im November auf den höchsten Stand seit April 2012 gestiegen ist.

Der Ausblick zu Fördermengen und der Öl-Nachfrage bestätigt letztendlich, dass die Überversorgung auch im kommenden Jahr Bestand haben wird. Heute folgt dann noch der Monatsreport der IEA (International Energy Agency), der nochmals für Impulse sorgen könnte.

Angesichts der Überversorgung, dem von Saudi-Arabien intensivierten Preiskampf für Januar Lieferungen und immer knapper werdenden Lagerkapazitäten, spricht momentan wenig für steigende Ölpreise.

Entwicklung Eurokurs

Der Eurokurs liegt weiter knapp unter 1,10 US-Dollar. Der Euro profitiert immer noch von der nur als moderat empfundenen geldpolitischen Lockerung durch die Europäische Zentralbank am vergangenen Donnerstag.

Zudem gilt es nach aktuellen Aussagen aus der Führungsspitze der  EZB als sehr unwahrscheinlich, dass die Zentralbank im Kampf gegen die niedrige Teuerungsrate ihre Geldpolitik künftig noch weiter lockern wird. Nur im Fall einer extremen Notsituation wäre die EZB noch bereit, die Geldschleusen weiter zu öffnen.

Heizölpreisentwicklung

Heizöl wird heute erneut günstiger. Eine 3.000 Liter standard Heizöl-Lieferung kostet im bundesweiten Durchschnitt nur noch etwas mehr als 46 Cent pro Liter Heizöl. In einigen nördlichen Regionen kostet ein Liter Heizöl bereits weniger als 45 Cent.

Der Heizölpreis ist im Verlauf eines Monats um über 20 Prozent gesunken. Im Südwesten Deutschlands liegt der aktuelle Preis für einen Liter Heizöl knapp 15 Cent unter dem Preis von vor einem Monat. Bei einer 3.000 Liter Heizöl-Lieferung ergibt sich da ein Preisvorteil von 450 Euro!

Wer noch genügend Heizöl im Tank hat und auf noch günstigere Heizölpreise spekulieren möchte, sollte unseren Service für eine regelmäßige Preisbenachrichtigung nutzen oder einen Wunschpreis anlegen. So können Sie auch von kurzfristigen Preisrückgängen profitieren und Heizöl günstiger bestellen. Die Auf- und Abwärtsentwicklungen der Ölpreise in den vergangenen Monaten zeigen, dass sich auch innerhalb einer Woche ein erhebliches Sparpotenzial beim Heizölkauf bieten kann.

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