Ölpreise bleiben stabil

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Die Ölpreise bleiben am Freitag stabil und unterliegen lediglich leichten Schwankungen - damit knüpfen sie an das Niveau von Donnerstag an. Der DOE-Bericht bestätigt den Rückgang der Rohölvorräte.

Ölpreisentwicklung

Im Fokus der Ölpreisentwicklung stehen nach wie vor die angekündigten Produktionskürzungen des OPEC-Ölkartells. Der DOE-Bericht stimmt bezüglich des Rückgangs der Rohölvorräte mit dem API-Bericht von Donnerstag weitestgehend überein. Bezüglich der OPEC-Absprachen, die eine Verringerung der Ölförderung vorsehen, ergibt sich eine widersprüchliche Nachrichtenlage. Eine Aussage geht dahin, dass dies erst im Februar der Fall sein wird, andere Aussagen gehen dahin, dass sie bereits jetzt im Januar ihr Soll erfüllt haben. 

Aktuelle Ölpreise an der Londoner Warenterminbörse ICE

Der europäische Ölpreis Brent liegt am Freitag bei 56,88 US-Dollar und knüpft damit an den Schluss des Vortages an.

Der ICE Gasoil, der richtungsweisende Indikator für den inländischen Heizölpreis, liegt für Januarlieferungen bei 494,50 US-Dollar pro Tonne. Der Schlusspreis belief sich am Donnerstag noch auf 488,25 US-Dollar.

Der Bericht des Department of Energy (DOE), der am Donnerstagmittag veröffentlicht wurde, übertraf die Vorauszahlen des Wochenberichtes des American Petroleum Institute (API). Bei der Produktion von Destillaten und Benzin wurde eine deutlich höhere Steigerung als erwartet registriert. Die Produktlager wuchsen in der vergangenen Woche um 18,4 Millionen Barrel an.

Marktteilnehmer warten nun auf die Januar-Berichte von EIA, IEA und OPEC, die in den nächsten Wochen veröffentlicht werden. Bezüglich der OPEC-Absprachen trafen Marktteilnehmer widersprüchliche Aussagen. Einige Aussagen gehen dahin, dass Saudi-Arabien seine Ölförderung im Januar sogar stärker gedrosselt habe als vereinbart. In welche Richtung sich das Angebot wegen der OPEC-Absprachen entwickeln wird, ist ungewiss. Eine endgültige Aussage lässt sich wohl erst im Februar nach Veröffentlichung des OPEC-Monatsberichts treffen.

Entwicklung Eurokurs

Der EZB-Referenzkurs setzte den Eurokurs am Donnerstag auf 1,0501 US-Dollar fest. Am Morgen kostete der Euro in etwa 1,0580 US-Dollar und stieg damit leicht an.

Heizölpreisentwicklung

Die Heizölpreise bewegen sich auf einem gleichbleibenden Niveau. Für eine 3.000 Liter-Standardlieferung liegt der bundesweite Durchschnittspreis bei rund 60,90 Euro pro 100 Liter Heizöl – damit bleiben die Heizölpreise weitestgehend stabil.

Auch wenn die Ölpreisentwicklung im Jahr 2017 wegen der OPEC-Absprachen unvorhersehbar ist, lohnt es sich, Heizöl zu bestellen. Bedenken Sie, dass es aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse und einer hohen Nachfrage etwas länger mit der Lieferung dauern kann und bestellen Sie rechtzeitig. Wenn Sie monatliche Zahlungsarten wie den Heizöl-Ratenkauf oder das heiz&SPAR Wärmekonto nutzen wollen, sollten Sie mehr Zeit bis zur Lieferung einplanen. Die Bearbeitungszeit kann durch den Postweg bis zu zwei Wochen in Anspruch nehmen. Ein fixer Liefertermin kann erst nach Freigabe der Finanzierung durch die Bank bzw. Eingang des unterschriebenen Vertrages abgestimmt werden.

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