Ölpreise fallen durch gestiegene US Bestandsdaten

26. September 2013

Die Ölpreise konnten gestern ihr durch den Raffinerie-Brand erreichtes Preisniveau im Tagesverlauf verteidigen. Nach Veröffentlichung der US Bestandsdaten fielen die Ölpreise, da die Rohölbestände in den USA deutlich zunahmen.

Laut den vom US Department of Energy (DOE) veröffentlichten Zahlen, sind die Bestände an Rohöl und Benzin in den USA mehr als erwartet gestiegen. Die bereits angekündigten saisonalen Wartungsarbeiten an amerikanischen Raffinerien führten zu einem Bestandsaufbau beim Rohöl in den USA. Die Höhe des Verarbeitungsrückgangs war für Analysten doch überraschend und deutet auf eine stärker gesunkene Nachfrage in den USA hin. Die Ölpreise gerieten daraufhin wieder unter Druck.

Auch die US Haushaltskrise könnte in nächster Zeit in den Fokus der Marktteilnehmer rücken. Sollte es zu keiner Einigung zwischen den Republikanern und den Demokraten kommen, droht den USA wiederholt die Zahlungsunfähigkeit. Folge wären erneut drastische Einschnitte im US Haushalt, die wiederum negative Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Ölnachfrage hätten.

Da sich der Euro weitgehend stabil hält, erwarten wir für heute gleich bleibende bis leicht nachgebende Heizölpreise.
 

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