Ölpreise korrigieren aufwärts

Die Äußerungen der designierten Fed Chefin Yellen in Verbindung mit der hohen US Gesamtnachfrage nach Ölprodukten sorgten am späten Abend für eine starke Aufwärtskorrektur an den Ölbörsen.

Zwar wurden für die USA landesweit Rohölbestandsaufbauten gemeldet, das Festhalten an der ultralockeren Geldpolitik der FED blieb aber ein grundsätzlich stützender Faktor für die Ölpreisentwicklung im gestrigen Tagesverlauf. Die Finanzmärkte rechnen weiterhin mit einer extrem hohen Liquidität, wodurch Kapital auch weiter in Anlageklassen wie Aktien und Öl fließen wird.

Die gestern gemeldeten Konjunktur- und Wirtschaftsdaten fielen hingegen ohne große Überraschungen aus.

Laut dem jüngsten Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA zeigt der Iran unter dem neuen Präsidenten Ruhani eine höhere Kooperationsbereitschaft und lässt dabei auch erstmals Taten folgen. Der Iran stoppt den Ausbau des Atomprogramms. Die neue Verhandlungsrunde beginnt am kommenden Donnerstag, den 20. November in Genf. Hier hofft man auf entscheidende Fortschritte, die ein Abkommen mit dem Westen greifbar werden lassen.

Für Europa wird die Versorgung mit schwefelarmen Rohöl durch die Probleme in Libyen wohl auch in den nächsten Monaten gestört bleiben. Aber  zusätzliche Öllieferungen aus dem Iran würden die europäischen Öl- und Gasölpreise sinken lassen können.

Heut wird mit leicht steigenden Tendenzen bei den Heizölpreisen gerechnet.

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